Neustadt Immer beliebter

«NEUSTADT.» Nachdem die Sommersaison beendet ist und die Tennisplätze winterfest gemacht werden, startete am vergangenen Wochenende die neue Winter-Medenrunde in den Hallen der Umgebung. In acht Wettbewerben nehmen in diesem Jahr pfalzweit 181 Teams teil.
„Die Hallenrunde wird immer beliebter. Im Vorjahr waren es noch 168 Mannschaften“, erklärt Jürgen Gassert, Pressesprecher des TC Rot-Weiß Neustadt. Gespielt wird pfalzweit in 26 Hallen. Die Mindestanforderung an den Spielort sind zwei Hallenplätze. Jeweils vier Einzel und zwei Doppel stehen pro Begegnung auf dem Plan. Gassert ist für die Jungsenioren und Senioren in sechs Wettbewerben verantwortlich, Spielleiter für alle Runden ist Christian Plöhn (TC Kirrweiler). Die Runde endet am 17. März. Die höchste Klasse ist dabei die Pfalzliga, hier wird der Winter-Pfalzmeister ermittelt. Der TC Kirrweiler ist mit einem Team bei den Herren vertreten und gewann am Samstag die erste Runde mit 10:4 gegen den TC Jockgrim. Auch die Kirrweilerer Herren-30 fuhren mit dem 11:3 gegen den SC TA Ludwigshafen einen Sieg ein. Bei Rot-Weiß Neustadt gab es für Kirrweiler II bei den Herren-40 einen 9:5-Sieg. Für Grün-Weiß Neustadt tritt ein Team bei den Damen-50 an. Gegen den BASF TC Ludwigshafen kassierten die Neustadterinnen am Sonntag eine 5:9-Niederlage. Ihren Heimvorteil konnten die Damen-30 des TC Rot-Weiß Neustadt gegen den 1. TC Otterberg am Sonntag nicht nutzen. Otterberg, als Zweiter der Sommerrunde in der Oberliga, galt als klarer Favorit und siegte mit 14:0. „Unser Team war urlaubsbedingt ersatzgeschwächt“, informierte Gassert. „Etwas enttäuschend verlief das Match unserer Nummer eins, Susanne Winkler gegen Susanne Haardt, das die Otterbergerin mit 6:0 und 6:0 für sich entschied“, erklärte Gassert. Hart umkämpft war die Partie von Sabine Triebskorn gegen die sechs Leistungsklassen besser platzierte Simone Kette. Triebskorn verlor mit 5:7 und 2:6. Gassert blickt optimistisch auf die nächsten Runden: „Dann wird es etwas einfacher. Wir müssen die Köpfe nicht hängen lassen.“