Neustadt IGS-Pläne: Blarr will mit allen Schulen reden

Schuldezernentin Waltraud Blarr (Grüne) wehrt sich gegen den Vorwurf des FWG-Fraktionsvorsitzenden Marc Weigel, sie habe die Schulträgerausschusssitzung am 20. Mai abgesagt, weil es keinen Beratungsbedarf gebe.
Wie am Samstag berichtet, fordert Weigel Gespräche mit der Realschule plus. Kollegium und Elternbeirat der Schule im Böbig wünschen sich einen Antrag der Stadt ans Land für eine Umwandlung zur Integrierten Gesamtschule. „Der 20. Mai ging nicht, weil an dem Tag der Betriebsausflug der Stadtverwaltung stattfindet. Wir haben schon für den 9. Juli einen neuen Termin gefunden“, so Blarr. Sie wundere sich auch sehr über die Vorwürfe der Freien Wähler, weil der neue Schulentwicklungsplan erst im Frühjahr 2016 vorgelegt werde. „Das war in der Schulträger-ausschusssitzung im November so besprochen mit allen Fraktionen. Wir wollten unbedingt die Anmeldezahlen für 2016 bei der Planung noch berücksichtigen können. Die liegen im Frühjahr vor“, so die Dezernentin. Zum Vorschlag von Weigel, Realschulvertreter im Ausschuss zu hören, sagt Blarr: „Wir müssen alle Schulen hören, die von einem eventuellen IGS-Antrag betroffen sind. Also auch die drei Gymnasien. Da greift doch ein Rädchen ins andere. Ich warne da vor einem Schnellschuss.“ Auch mit dem Landkreis im Bezug auf die Realschule plus in Lambrecht werde es Gespräche geben. (wkr)