Neustadt IGS-Diskussion: Opposition setzt Sitzung durch

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Der Umgang wird rauer. Mit dem Hinweis auf die Gemeindeordnung zwingen SPD und Freie Wähler die Schuldezernentin Waltraud Blarr (Grüne), noch im Mai eine Schulträgerausschusssitzung abzuhalten.

Wie am Dienstag berichtet, hält Blarr den nächsten Sitzungstermin am 9. Juli für ausreichend. Das sehen die Oppositionsparteien nicht so. Sie sehen „dringenden Beratungsbedarf“. Sie fordern in einem Antrag, dass Blarr in der Sitzung über das Gespräch mit der Bildungsagentur berichtet, die Neustadt beim Schulentwicklungsplan beraten soll. Im Hinblick auf die Diskussion um eine Integrierte Gesamtschule (IGS), die von SPD und FWG gefordert wird, wollen sie zügig eine Elternbefragung durchführen. Und Vertreter der Realschule plus sollen vor dem Gremium begründen, warum sie eine Umwandlung zur IGS anstreben. Der FWG-Fraktionsvorsitzende Marc Weigel verweist auf die Gemeindeordnung, nach der eine Sitzung einberufen werden müsse, wenn sie von einem Viertel der Mitglieder beantragt werde, was geschehen sei. Der Schulträgerausschuss hat mit der Vorsitzenden Waltraud Blarr 15 Sitze. Der Antrag ist von jeweils drei Mitgliedern von SPD und FWG unterschrieben. Blarr war gestern nicht zu erreichen. Der Kreisverband Neustadt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt die IGS-Forderung und will darüber Gespräche führen mit der Stadt, den Schulen und auch dem Bildungsministerium. Das wurde gestern Abend bei der Mitgliederversammlung beschlossen. (wkr)

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