Neustadt Holzstreit: Warten auf Signale aus Mainz

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«Maikammer.» Auch nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs im Kartellstreit zur Holzvermarktung will die rheinland-pfälzische Landesregierung fünf Gesellschaften für den Verkauf von Gemeindeholz im Land gründen. Damit bleibt auch der Plan bestehen, die Gesellschaft für Pfalz/Rheinhessen in Maikammer anzusiedeln.

„Uns bleibt derzeit nichts anderes übrig, als auf weitere Botschaften aus Mainz zu warten“, sagte Stefan Asam, Leiter des Forstamts Annweiler und fachlicher Berater für den Bereich Pfalz/Rheinhessen im Umstrukturierungsprozess der Holzvermarktung, gestern Morgen gegenüber der RHEINPFALZ. Da das Land Rheinland-Pfalz mit einem anderen Ausgang des Prozesses gerechnet hatte, hatte der Landtag vor einem Monat das Landeswaldgesetz geändert. Statt der Forstämter sollen nun fünf kommunale Holzvermarktungsgesellschaften den Verkauf von Holz aus Gemeindewäldern übernehmen. Vergangene Woche fiel die Entscheidung, dass die neue Gesellschaft für Pfalz/Rheinhessen in Maikammer sitzen soll (wir berichteten). Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) hielt auch nach dem Urteil an der Neustrukturierung fest. Gestern tagte der Umweltausschuss dazu. Nun müsse man sehen, „wie es hier konkret weitergeht“, sagte der Forstamtsleiter Asam. Südwest

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