Neustadt Hohes Niveau
Neustadt. Julian Ketteler (TC Schwarz-Weiß Neckarau) hat am Wochenende die 5. Neustadt Open im Tennis gewonnen. Er setzte sich bei den Herren (LK 1-14) im Endspiel gegen Jan Baumheier (TC Grün-Weiß Neustadt) durch.
Ketteler gewann das Finale des Turniers, das zugleich auch die (offene) Neustadter Stadtmeisterschaft ist, mit 6:3, 6:2. Der Turniersieger, der der Leistungsklasse (LK) neun angehört, „hat auf einem hohen Niveau agiert“, sagte Cheforganisator Jürgen Gassert (TC Rot-Weiß Neustadt). Ketteler hat in der Vergangenheit schon einmal der LK vier angehört und 2010 im Achtelfinale bei einem Turnier in Luxemburg in der Altersklasse U14 gegen Alexander Zverev zwei Matchbälle vergeben. Zverev erreichte dieses Jahr bei den French Open als bester Deutscher die dritte Runde – und gilt derzeit als größte deutsche Tennis-Hoffnung im männlichen Bereich. Bei den Herren-40 (LK 5-16) gewann Gunnar Heinrich (TSV 1978 Haßloch) im Endspiel 6:1, 6:4 gegen Michael Kammer (TC GW Bellheim). Bei den Frauen gab es wie schon in den vergangenen Jahren nur Konkurrenzen bei den Damen-40 und Damen-50. Für das kommende Jahr sei allerdings wieder eine Frauen-Konkurrenz angedacht. „Da hatten wir zuletzt einfach zu wenige Meldungen“, sagt Gassert: „Aber mittlerweile gab es Nachfragen nach solch einer Konkurrenz. Außerdem haben wir bei Rot-Weiß Neustadt einige junge Spielerinnen, die in den kommenden Jahren in dieser Klasse starten können.“ Bei den Damen-40 (LK 5-14) gewann Simone Marre (TC RW Neustadt), bei den Damen-50 (LK 6-14) Christiane Schröer (PSV TA Neustadt), die im Endspiel Brigitte Herzinger (TC Modenbachtal Hainfeld) mit 6:2, 6:1 bezwang. Gassert war mit der Veranstaltung insgesamt „sehr zufrieden“. Was ihm allerdings nicht gefiel: Neun der 134 Teilnehmer hatten sich kurzfristig nach der Auslosung der ersten Begegnungen abgemeldet – beziehungsweise waren einfach nicht zu ihrem ersten Match erschienen. Die äußeren Bedingungen waren in diesem Jahr mit Temperaturen von etwa 30 Grad am Finaltag deutlich angenehmer als im Vorjahr. Da hatte es bis zu 40 Grad gehabt. „Es hat eigentlich niemand über das Wetter gestöhnt“, sagte Gassert. Zahlenspiegel |tnf