Neustadt Hart und zart

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Neustadt. Der „Rock am Friedensdenkmal“ steigt am kommenden Samstag ab 19.30 Uhr in Edenkoben am Werderberg. Es spielen Mad Zeppelin und die Dire Strats. Das Konzert ist bereits ausverkauft.

Die Kulisse des Friedensdenkmals, die familiäre Atmosphäre unter den Besuchern und die musikalische Mischung, die selten zusammenzupassen scheint, sich letztendlich aber doch wie ein Baustein auf den anderen fügt – das sind nur einige der Gründe, warum der Veranstalter des Festivals „Rock am Friedensdenkmal“, die Spielvereinigung Edenkoben 1920, jedes Jahr aufs Neue melden kann, dass alle Eintrittskarten zu dem Konzertereignis schon Monate vor Beginn ausverkauft sind. Am Samstag bei der neunten Auflage des Spektakels, ist das nicht anders, wenn die Tributebands rund 1800 Fans auf den Edenkobener Werderberg locken, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Da sind auf der einen Seite die hartgesottenen Led-Zeppelin-Anhänger, die Rock-Klassiker wie „Black Dog“, „Whole Lotta Love“ oder den „Immigrant Song“ erwarten, und auf der anderen Seite die mehr pop-rockig eingestellten Freunde der Dire Straits, die von „Sultans of Swing“, „Telegraph Road“ oder „Money For Nothing“ schwärmen. Beide Lager dürfen sich aber gemeinsam darüber freuen, dass sie an diesem Samstagabend in Edenkoben zwei der bekanntesten Musikstücke aller Zeiten, nämlich „Stairway To Heaven“ und „Brothers In Arms“ live und handgemacht hören können. Die Mainzer „Mad Zeppelin“ sind bereits seit 16 Jahre auf den Bühnen der Republik unterwegs und spielen pro Jahr rund 15 Gigs. Obwohl sich die Gruppe möglichst nahe am Original orientiert tritt sie – im Gegensatz zu den echten Zeppelinen – nicht als Quartett, sondern als Quintett auf, da sich Bassist Christian Ludwig und Keyboarder Thomas Blum, die Rolle von John Paul Jones teilen. Als Sänger Robert Plant steht Michael Dorp, und als Gitarrist Jimmy Page Ralph Glodek auf der Bühne. Den sich die Seele aus dem Leib trommelnden John Bonham gibt Volker Brecher. Die Bremerhavener Dire Strats werden als beste Dire-Straits-Tributebands Europas gehandelt. Ob das tatsächlich zutrifft, darüber muss sich jeder am Samstag selbst seine Meinung bilden. Tatsache ist aber, dass die „Strats“ die meistgebuchteste Dire-Straits-Coverband in unseren Breitengraden sind. 2011 haben Leadgitarrist Wolfgang Uhlich, Rhythmusgitarrist Peter Spencer, Bassist Thomas Fiebig, Keyboarder Tobi Blattmann und Schlagzeuger Jens Gernhoff an einem Tributeband-Wettbewerb in Koblenz teilgenommen und sich dort gegen über hundert Konkurrenten durchgesetzt. Wie Jürgen Roth von der Spielvereinigung Edenkoben mitteilt werden die Auftritte der zwei Formationen mit viel technischem Aufwand – eine großen Licht- und Pyroshow – entsprechend in Szene gesetzt. Auch für das leibliche Wohl sei bestens gesorgt. |hk

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