Hassloch
Handball: TSG-Niederlage im Testspiel gegen Dansenberg
Die Saison in der Dritten Liga ist längst abgebrochen. Dennoch richtet sich der Blick auf die kommenden Aufgaben. Und das war der Grund, weshalb die TSG Haßloch am Sonntagnachmittag im Testspiel auf den Ligarivalen aus Kaiserslautern-Dansenberg traf. Nach drei Dritteln über jeweils 20 Minuten wurde die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann mit 35:28 (9:12, 21:17) Toren. Damit blieben die Westpfälzer im vierten Vorbereitungsspiel vor der Aufstiegsrunde zur Zweiten Liga ungeschlagen.
TSG-Trainer Thomas Müller konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden sein. Die Defizite waren nach einem starken ersten Drittel, in dem die Gastgeber dank einer starken Leistung von Torhüter Daniel Schlingmann in Front lagen, offenkundig. „Man hat heute gesehen, dass wir seit Monaten nicht mehr im Spielbetrieb sind. Die technischen Fehler waren zu hoch. Dazu haben wir ein Dutzend freie Bälle nicht verwerten können“, sagte Müller. „Man sah auch, dass Dansenberg, das seit Monaten viermal in der Woche trainiert, weiter ist als wir. Deshalb ist uns am Ende auch die Luft ausgegangen“.
Nach Ostern im Kurpfalz-Cup
Der TSG-Übungsleiter will die Fehler analysieren und hofft, dass seine Mannschaft die nächsten Schritte in die richtige Richtung machen wird. „Auf dieser Leistung können und wollen wir aufbauen“, erklärt Müller. Gestern musste er auf Jan Triebskorn (Wadenprobleme) verzichten. Kreisläufer Stefan Job hat aus beruflichen Gründen um eine Auszeit gebeten.
Bereits in der Woche nach Ostern wird die TSG beim „Kurpfalz-Cup“ – eine Freundschaftsrunde mit dem HLZ Friesenheim-Hochdorf, dem TVG Großsachsen und den Rhein-Neckar Löwen II – in den Pflichtspielbetrieb zurückkehren. Für TuS 04 Dansenberg beginnt derweil die Stunde der Wahrheit. Die Sieben von Steffen Ecker empfängt im Aufstiegsduell für die Zweite Liga den TV Willstätt.
Gast dreht Partie
Der Auftritt in der Pfalzhalle, besonders im zweiten und dritten Drittel, lässt aber auf einen erfolgreichen Weg in Richtung Aufstieg hoffen. „Das erste Drittel hat mir nicht gefallen. Da haben wir nicht die Emotionen von der Bank bekommen, die wir vor leeren Rängen vermissen“, sagte Eckert. „Das müssen wir selbst in die Hand nehmen, wenn es mal nicht läuft oder wir in Schwierigkeiten geraten“. Das wurde nach der Kabinenansprache nach dem ersten Drittel deutlich besser.
Sebastian Bösing, der „Gute-Laune-Bär“ der Mannschaft ging mit einem guten Beispiel voran. Die Kommunikation untereinander zeigte Wirkung. Dann steigerte sich Torhüter Kevin Klier gegenüber dem ersten Drittel deutlich, parierte sieben Bälle und erwies sich als Fels in der Brandung. Jan Claussen brachte mit drei Toren in Folge seine Mannschaft 14:12 in Front. „Diesen Impuls hat die Mannschaft gebraucht“, sagte Ecker. Beide Teams freuten sich nach den 60 Minuten gemeinsam auf einen Schluck Gerstensaft.
So spielten sie
TSG Haßloch: Schlingmann, Modzinski, Bitz - Surblys (5), Konstantin Herbert (1), Borodovskis (6) - Djozic (5/4), Zech (1) - Julius Herbert (3) - Götz, Hannes (3), Kern (2), Gregori (1), Seelos (1)
TuS 04 Dansenberg: Klier, Klein - Claussen (6), Guden (4), Föge (6) - Schwenzer (2), Serwinski (3) - Bösing (4) - Röller (2), Megalooiknos, Rose (3), Egelholf (1), Kiefer, Dettinger (3), Holstein (1)
Spielfilm: 4:1 (8.), 8:5 (13.), 8:7 (15.), 12:9 (19.), 12:12 (21.), 12:15 (25.), 13:18 (32.), 16:21 (40.), 20:24 (45.), 22:25 (47.), 24:30 (53.), 26:33 (57.), 28:35 (60.) - Zeitstrafen: 2/1 - Siebenmeter: 4/4 - 1/0 - Beste Spieler: Surblys, Schlingmann - Föge, Claussen, Klier - Schiedsrichter: Budde/Ehlert (Groß-Rohrheim).