Hassloch / Essen
Handball: TSG Haßloch verliert in Abstiegsrunde in Essen
Bei TuSEM Essen II kamen die Bären in einer niveauarmen Partie nicht über ein 25:28 (10:13) hinaus. Die Pfälzer hatten noch drei Minuten vor dem Abpfiff beim Stand von 25:24 die Chance zum Ausgleich. Dann scheiterte erneut Elvijs Borodovskis am überragenden TuSEM-Keeper Arne Fuchs. Zuvor lag die TSG gar mit fünf Toren (15:10) zurück, kämpfte sich wieder heran. Bereits in der 45. Minute verkürzte Kevin Seelos zum 18:19, ehe die Gastgeber nachlegten. Reckenthäler setzte auf das Überzahlspiel sieben gegen sechs mit zwei Kreisläufern. Die TSG blieb am Drücker, schaffte aber nie den Ausgleich. Auch deshalb, weil sie in der Deckung nicht immer die sonst gewohnte Aggressivität zeigte und im Angriff zu viele freie Bälle nicht verwertete. Sie leistete sich 17 Fehlwürfe.
Zu undiszipliniert
Die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor schien weg zu sein. So scheiterte Konstantin Herbert (56.) völlig frei vom linken Flügel an Fuchs, der das 24:24 verhinderte. „Wir waren in vielen Situationen nicht clever genug“, sagte Reckenthäler. Die Mannschaft sei bei den Abschlüssen zu undiszipliniert gewesen. „Mein Eindruck: Wir waren mehr mit Schiedsrichter-Entscheidungen beschäftigt als mit uns.“ Die TSG war keinesfalls schwächer als die Gastgeber, aber diese wollten deutlich mehr den Sieg als ihre Gäste. „Das war eine Frage des Kopfes“, sagte Thomas Müller, der Sportliche Leiter. Dazu passte sich die TSG nach anfänglicher Führung dem schwachen Niveau der Essener an. Reckenthäler fehlten die Alternativen nach den Ausfällen von Florian Kern, Jan Triebskorn und Lars Hannes. Volmetal und Essen feierten ihren ersten Sieg in der Abstiegsrunde gegen die TSG. Am Sonntag kommt mit der TSG Söflingen der nächste noch sieglose Gegner zur TSG.
So spielten sie
TSG Haßloch: Schlingmann (bei drei Siebenmetern), Bitz, Modzinski (n. E.) – Seelos (5/3), Treiber (8/3), Borodovskis (2) – Konstantin Herbert (2), Gregori (3) – Messerschmidt (1) – Julius Herbert (2), Götz (1/1), Surblys (1), Thiemannn.
Spielfilm: 1:3 (5.), 5:5 (13.), 7:6 (19.), 9:8 (25.), 11:9 (28.), 13:10 (30., Hz.), 15:10 (32.), 17:13 (39.), 19:15 (44.), 19:18 (46.), 22:21 (51.) 25:24 (57.), 28:25 (60., Ende) - Siebenmeter: 8/7 – 9/7; Zeitstrafen: 3/10; Rote Karte: Seelos (56., 3. Zeitstrafe); beste Spieler: Fuchs, Homscheid – Bitz; Zuschauer: 252; Schiedsrichter: Marx/Pühler (Leichlingen/Nürnbrecht). wij