Hassloch RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: TSG Haßloch verliert bei der HG Saarlouis

Der Haßlocher Denni Djozic sagt, dass der TSG-Rückraum „nicht auf der Höhe war“.
Der Haßlocher Denni Djozic sagt, dass der TSG-Rückraum »nicht auf der Höhe war«.

Der Saisonstart missglückte dem Handball-Drittligisten TSG Haßloch: Während die Schützlinge von TSG-Trainer Thomas Müller in der vergangenen Saison die beiden Zähler bei der HG Saarlouis eingefahren hatten, gingen sie dort diesmal leer aus und verloren mit 22:28 (7:15).

„Man kann gegen einen starken Gegner wie die HG Saarlouis verlieren, aber es geht um die Art und Weise“, sagte TSG-Routinier Denni Djozic. Der 29-Jährige alte Flügelflitzer zeigte sich ebenso wie seine Kameraden nach dem Abpfiff vor über 520 Zuschauern in der Stadtgartenhalle enttäuscht. „Wir haben nicht das abgeliefert, was wir uns vorgenommen haben“, sagte der Ex-Bundesliga-Spieler. Knackpunkt war aus seiner Sicht der schlechte Start: Nach 16 Minuten lag die TSG Haßloch bereits mit 1:7 zurück. Die Bären hätten zu viele schlechte Abschlüsse produziert. Aus dem Rückraum sei einfach zu wenig gekommen.

Etwas besser lief es in der zweiten Hälfte, als Trainer Müller auf eine 5:1-Abwehr-Variante umstellte und über die Außenpositionen mehr Einläufe forderte. Das brachte Saarlouis ein wenig aus dem Rhythmus. Auch bewahrte Torhüter Marco Bitz mit seinen Paraden die TSG vor einem noch höheren Rückstand. Es wurde aber insgesamt nicht viel besser.

Triebskorn verletzt, Rot für Seelos

Hinzu kam, dass Linkshänder Jan Triebskorn zum Ende der ersten Hälfte verletzt ausschied und Kapitän Kevin Seelos nach einem Foulspiel sofort die Rote Karte sah (36.). Djozic: „Man muss trotzdem festhalten, dass unser Rückraum nicht auf der Höhe war, wie wir es sonst gewohnt sind. Wir haben einfach zu viele Bälle verworfen.“ Djozic sieht noch viel Arbeit vor dem nächsten Heimspiel am Samstag gegen den SV Zweibrücken: „Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern wir müssen an den Schwächen arbeiten, um diese nicht zu wiederholen.“

Immerhin hat die TSG die zweite Hälfte mit 15:13 für sich entschieden. „Ich bin optimistisch, dass jeder von uns gesehen hat, was nicht gut war. Wir wollen im nächsten Heimspiel die Punkte unbedingt holen“, sagte Djozic. Er hofft, dass Jan Triebskorn, nicht länger ausfallen wird.

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