Neustadt
Handball: Haßlochs Torfrau Stockhorst über Aufstiegschancen der TSG
Frau Stockhorst, die TSG-Frauen hatten zuvor in dieser Saison noch kein Spiel verloren. Wie geht das Team nun mit der Niederlage um?
Im ersten Moment war die Stimmung down, als wären wir nicht aufgestiegen. Aber nach ein paar Minuten kamen die ersten Stimmen auf, „wir gewinnen am Samstag“. Zwei Mannschaften aus der Dreier-Aufstiegsrunde steigen auf. Es ist noch nichts verloren. Und am Ende ist es egal, ob wir als Erster oder Zweiter aufsteigen.
Was lief schief in Bretzenheim?
Die Abwehr stand gar nicht schlecht. 24 Gegentore auswärts, das ist in Ordnung. Aber 22 Tore im Angriff sind nicht genug. Wir haben viele Freie vergeben – vom Kreis und bei Gegenstößen. In Bretzenheim sind zudem viele Handballerinnen, die schon in der Dritten Liga gespielt haben.
Wie schätzen Sie Ihre Leistung ein?
Sie haben ja drei Jahre lang weder gespielt noch trainiert. Ich war in der zweiten Hälfte im Tor. Ich bin mit mir selbst nie zufrieden. Ich weiß, dass ich besser spielen kann.
Die Partie gegen Kastellaun ist nun quasi ein Endspiel. Spielt die Niederlage noch eine Rolle?
Nein, das Spiel von Donnerstag ist abgehakt. Wir sind alle total motiviert. Schade ist nur, dass wir bei einem Sieg nicht feiern können. Wir müssen das Ergebnis vom Spiel Kastellaun/Simmern gegen Bretzenheim abwarten. Und das ist erst am 4. Juni.
Interview: Sabine Dean