Hassloch Handball: Drittligist TSG Haßloch beim TVG Großsachsen

Jan Triebskorn (am Ball) ist seit kurzer Zeit Referendar in Karlsruhe.
Jan Triebskorn (am Ball) ist seit kurzer Zeit Referendar in Karlsruhe.

Der vorzeitige Klassenverbleib ist verpasst. Trotzdem möchte Handball-Drittligist TSG Haßloch seinen jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen. Die nächste Gelegenheit haben die Schützlinge des erkrankten Cheftrainers Andreas Reckenthäler am Samstagabend, wenn sie beim TVG Großsachsen (20 Uhr, Sachsenhalle) antreten.

Keine einfache Aufgabe für die Jungs um Kapitän Kevin Seelos, nachdem sie im Hinspiel mit 24:27 (13:13) die Grenzen aufgezeigt bekommen hatten. Einer, der fünf Jahre das Trikot der Bergsträßler getragen hat, freut sich besonders auf die Partie. Sein Name: Jan Triebskorn (31). Der Referendar für das Lehramt an Realschulen, der derzeit an der Gutenbergschule, einer Grund- und Werkrealschule in der Weststadt von Karlsruhe, tätig ist, ist heiß auf die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte. „Auch wenn ich mit einigen aus der Mannschaft noch Kontakt habe, freue mich auf viele aus dem Umfeld, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe“, erzählt Triebskorn. Für ihn ist Handball mehr, als nur auf der „Platte zu stehen“.

Hinter seinem Einsatz stand lange ein Fragezeichen, denn ein Muskelfaserriss hatte ihn etwas aus der Bahn geworfen. „Es ist wieder alles gut, ich will und möchte spielen“, sagt Triebskorn, der erst vor wenigen Wochen ins Berufsleben eingestiegen ist.

Derby am Dienstag

Die nächsten zwei Punkte sollen für Haßloch eingefahren und der siebte Platz in der Staffel F vor dem letzten Heimspiel, dem Derby gegen die mHSG Friesenheim-Hochdorf (Dienstag, 20.30 Uhr, TSG-Sportzentrum) gefestigt werden. Triebskorn weiß, was sein Team im Stadtteil der Gemeinde Hirschberg vor den Toren von Weinheim erwartet. Er lässt sich auch von der Nachricht, dass der Gegner auf einige Leistungsträger verzichten muss, nicht beeinflussen. „Wir schauen ohnehin nur auf uns“, betont der 31-Jährige. In seinem Team werden wohl Lars Hannes und Daniel Schlingmann fehlen. Theo Surblys ist ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und wird im Kader sein.

Reckenthälers Einsatz fraglich

Ob Andreas Reckenthäler die Reise an die Bergstraße mitmachen wird, ist noch fraglich. Sein Cotrainer Philip Rogawski hatte zuletzt aber erfolgreich bewiesen, dass er den Cheftrainer auch bei Spielen vertreten kann. Reckenthäler war zuletzt im Urlaub. Unter Rogawski hatte die TSG dennoch gewonnen. Nach der coronabedingten Spielpause am vergangenen Wochenende freut sich die Mannschaft auf den Endspurt in der Vorrunde. Sollte die TSG mit dem TVG Großsachsen in der Abstiegsrunde in einer Gruppe landen, könnte sie mit 2:2 Punkten die Saison im Kampf um den Ligaverbleib fortsetzen. Das ist aber nicht die Wunschkonstellation der Haßlocher. Triebskorn: „Es ergibt keinen Sinn, darüber zu spekulieren. Wir wollen auf jeden Fall die letzten beiden Spiele gewinnen.“ Spätestens am Dienstagabend nach der Nachholpartie gegen die mHSG Friesenheim-Hochdorf dürften die nächsten Aufgaben und die jeweiligen Gegner der Haßlocher bekannt sein.

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