Neustadt Hambacher Schloss: Große Freude im Ortsbeirat

Einhellige Freude im Ortsbeirat Hambach: Alle Fraktionen begrüßten es am Dienstagabend, dass das rheinland-pfälzische Innenministerium Geld für ein Verkehrskonzept Hambacher Schloss gibt.
Wie gestern berichtet, soll ein solcher Plan 150.000 Euro kosten, 90 Prozent davon übernimmt das Land. Hintergrund ist, dass viele Hambacher nicht mehr die Belastung hinnehmen wollen, die mit den Besucherströmen hinauf aufs Schloss verbunden ist. Der Ortsbeirat hatte lange von der Stadt Neustadt und der Stiftung Hambacher Schloss gefordert, dass eine Lösung gefunden werden muss. „Wir sind froh, der Ball liegt jetzt bei uns im Feld, und wir müssen schauen, was wir daraus machen“, fasste der stellvertretende Ortsvorsteher Pascal Bender die Stimmung im Ortsbeirat zusammen. Was dieses „daraus machen“ bedeuten kann, erläuterte Oberbürgermeister Hans Georg Löffler: Auch mit den Bürgern zusammen sollen Ideen entwickelt werden, von der Straßensanierung über zusätzliche Parkplätze bis hin zu einem Shuttle-Verkehr. Sobald der Förderantrag genehmigt sei – voraussichtlich im März – soll ein externes Planungsbüro beauftragt werden. Nächstes Jahr könnte dann ein Masterplan vorliegen. Allerdings ist allen Beteiligten auch klar: Die Topographie des Schlosses kann nicht verändert werden. Federführend war und ist Stadtplaner Bernhard Adams. Er erläuterte im Ortsbeirat, dass der hohe Landeszuschuss auch noch ein anderes Ziel verfolge: Mit dem Konzept solle zudem geprüft werden, wie das Weindorf Hambach und sein Tourismus von der exponierten Lage nah beim Schloss profitieren können. Was auch immer unterm Strich bei dem Konzept herauskommen wird: Die 150.000 Euro wertete der Stadtplaner als guten Grundstock: „Damit können wir weit springen.“ |ahb