Neustadt Hambach: Sorgen um Hochwasserschutz
Im August will die Stadt Neustadt ihr neues Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept vorlegen. Aktuell läuft gerade die Feinabstimmung mit den Ortsteilen. In Hambach traten dabei überraschende Ergebnisse auf. Das Hauptthema in Hambach seien die Gräben, sagte der stellvertretende Ortsvorsteher Pascal Bender auf Anfrage im Nachgang zur Ortsbeiratssitzung am Dienstagabend. „Problematisch ist es, wenn die Gräben nicht entsprechend gesäubert sind“, so Bender, denn dann könnten sie nicht so viel Wasser wie gewünscht aufnehmen. Außerdem habe man beim Vor-Ort-Termin ein Problem im Bereich Grasgasse festgestellt. An einem Pfad dort in der Nähe gebe es viele Grünablagerungen. Das sei im Sinne des Hochwasserschutzes bei Starkregen nicht gut. Zudem wachsen laut Bender dort nun „Pflanzen, die bei uns in der Form nichts verloren haben“. So habe man zuletzt ein „größeres Bambusfeld“ entdeckt. Daher müsse die Stadt die Pflege der Schutzbereiche im Blick haben. Zugleich gelte es, von Überflutungen gefährdete Flächen nicht mehr für Neubauprojekte vorzusehen. Denn da seien Probleme mit nassen Kellern und verärgerten Bürgern vorhersehbar.