Handball
Haßlocherinnen besiegen TV Wörth
„Wenn wir durchgehend so gespielt hätten wie in der Schlussphase, hätten wir noch viel höher gewinnen können“, gab Katharina Schmitt, die wie Mona Illy, Cornelia Langenberg, Katharina Scheid und Ina Bühl viermal getroffen hatte, zu. Nach knapp 49 Spielminuten führten die Haßlocher nur mit 22:17.
Unkonzentriertheiten bestimmten lange das Haßlocher Spiel. Oft landete der Ball bei weiten Zuspielen in den Händen einer gegnerischen Spielern. Und tauchten TSG-Spielerinnen frei vor dem gegnerischen Gehäuse auf, trafen sie häufiger als gewöhnlich das Tor nicht. „Wenn der Gegner sich bei einem Angriff lange Zeit lässt, ist man oft zu hektisch, wenn man dann in Ballbesitz kommt. Außerdem passt man sich oft dem Gegner an“, erklärte Schmitt.
Jessica Glaser geht kurz k. o.
Der TV Wörth präsentierte sich nicht als ein ebenbürtiger Gegner der Haßlocherinnen, die nach dem Pflichtsieg weiterhin mit sechs Punkten Rückstand zu Spitzenreiter FSG Ketsch/Friesenheim II den vierten Tabellenplatz belegen. Kathrin Pfirrmann gelang nach zweieinhalb Minuten die 1:0-Führung für das Schlusslicht, aber das sollte auch die einzige Führung der Gäste bleiben. Nach zehn Minuten stand es 3:3. Danach zog die TSG trotz schwacher Leistung davon.
Unglücklich war, dass die Haßlocher Torfrau Selina Renner in der zweiten Hälfte zwei Siebenmeter abwehrte, aber die Südpfälzerinnen doch gleich wieder in Ballbesitz kamen und trafen. Grenzwertig, dass die Wörtherin Johanna Schlemilch, mit sechs Toren erfolgreichste Werferin ihres Teams, Jessica Glaser den Ball ins Gesicht warf und ihr einen Knockout verpasste. Letztere spielte aber nach kurzer Benommenheit weiter. „Das war eine solide Leistung“, sagte TSG-Trainer Robin Eisel nach dem Pflichtsieg.