Neustadt Hütten und Wassertanks für Nepal

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Der Ruppertsberger Geschäftsinhaber Markus Göhring und Franz-Josef Ratter, Vorsitzender des Freundeskreises der ehemaligen Deidesheimer Synagoge, haben gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde Diedesfeld Spenden für die Opfer des Erdbebens in Nepal gesammelt. Durch das Spendenprojekt seien insgesamt 4500 Euro zusammengekommen, informierte Franz-Josef Ratter.

Ratter und Markus Göhring, Betreiber des Deidesheimer Himalaya-Shops für nepalesische Handwerkskunst, hatten am 6. September das Deidesheimer Synagogenfest „Tag für Nepal“ organisiert. Allein an diesem Tag seien Spenden von 2500 Euro eingenommen worden, informierte der Vorsitzende des Freundeskreises jetzt. Ein Konzert, nepalesisches Essen und Vorträge über das Land standen auf dem Festprogramm. Aufgrund der Erdbeben in Nepal im April und Mai sind 9000 Menschen gestorben und rund drei Millionen verloren ihr Hab und Gut. Dies hat Ratter und Göhring dazu bewegt, durch die Spendeneinnahmen zum Wiederaufbau des Landes beizutragen. Dazu gehöre unter anderem die Wiedererrichtung der Hütten und die Instandsetzung der Wasserversorgung durch Wassertanks. „Die Tanks werden oberhalb des Ortes aufgestellt, wodurch Druck entsteht und Wasser durch die Leitungen in die Hütten der Einwohner fließen kann“, erklärt Göhring. „Für den Winter möchten wir die Hütten der Nepalesen mit Heizungskaminen und Wärmedecken ausstatten“, berichtet Franz-Josef Ratter. Seit über 25 Jahren betreibt Markus Göhring, der regelmäßig nach Nepal reist, sein Geschäft. Dort verkauft der 56-Jährige Gebetsfahnen, Klangschalen, traditionelle Kleidung, Thangkas - buddhistische Rollbilder für Meditationen - und ätherische Öle. Dazu verkauft er Bio-Brot, Tees, Bücher und Souvenirs und betreibt einen Paket- und Briefshop. Für die Spendenaktion hat er sich auch mit Benefizkonzerten seiner Pfälzer Mundart-Band „Unn...?“ engagiert. Die Band ist auch am „Tag für Nepal“ in Deidesheim aufgetreten. (yty)

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