Neustadt Grundstücke im Neubaugebiet werden umgelegt

Das Umlegungsverfahren für das Forster Neubaugebiet „Schnepfenflug/Stift – Teilabschnitt Nord und Süd“ wird formal angeordnet. Das Baugebiet war am Dienstagabend erneut Thema im Ortsgemeinderat.
Östlich der Niederkirchener Straße ist im vergangenen Jahr das Neubaugebiet beschlossen worden. Damit wird das bestehende Wohngebiet im Schnepfenflug auf zwei Teilflächen südöstlich des Ortskernes erweitert. Für den Bebauungsplan war eine Gemarkungsgrenzänderung notwendig, das heißt, ein schmales Stück im Süden hat zu Deidesheim gehört und gehört nun zur Forster Gemarkung. Es soll für die Zufahrt in das Neubaugebiet einbezogen werden. Als nächster Schritt folgt ein Planentwurf, der festgelegt, wie groß das Baugebiet ist, wie es aussehen soll, wie viele Grundstücke es gibt, wie man diese sinnvoll umlegen kann und wie viele Baugrundstücke sich daraus ergeben können. Dabei werden alle Beteiligten, die Behörden, die Öffentlichkeit sowie die betroffenen Grundstückseigentümer mit ins Boot geholt. In einer Informationsveranstaltung, gemeinsam mit dem bereits beauftragten Erschließungsträger Pfalzwerke Infrastruktur GmbH und dem Umlegungsausschuss, vertreten durch das Katasteramt, werden die Planungsabsichten dargelegt. Eine Verbindung von der Weinstraße ist als Zufahrt in das dann größere Wohnviertel vorgesehen. Diese Verbindungsspange soll die Weinstraße mit dem Südende der Niederkirchener Straße verbinden, die momentan als Hauptzufahrt dient und somit entlastet werden soll. Voraussetzung war die Abgabe des über 3000 Quadratmeter großen Grundstückes aus der Deidesheimer in die Forster Gemarkung. Privatgrundstücke waren von dem Tausch nicht berührt. Ratsmitglied Friedrich Thomé (FWG) fragte bei der Sitzung am Dienstag, wie weit die Verbindungsspange in dem Planentwurf enthalten sei. Seiner Ansicht nach muss die neue Zufahrt von vorneherein mit in den Plan aufgenommen werden, um die Niederkirchener Straße als Hauptzufahrt auszuschließen. Der Landesbetrieb Mobilität habe die Pläne über die Spange vorliegen, berichtete Bürgermeister Bernhard Klein. Man werde in der nächsten Ratssitzung das Thema noch einmal aufgreifen. |piw