Neustadt Grundschule in St. Martin wird wegen Brandschutz-Auflagen saniert

Ein neues Fenster (auf unserem Foto noch mit Brettern) wurde in die St. Martiner Schulmauer gebrochen als zweiter Fluchtweg aus
Ein neues Fenster (auf unserem Foto noch mit Brettern) wurde in die St. Martiner Schulmauer gebrochen als zweiter Fluchtweg aus dem Lehrerzimmer.

Die Verbandsgemeinde Maikammer investiert in diesem Jahr 300.000 Euro in ihre drei Grundschulen. Größte Baustelle ist das Schulgebäude in St. Martin. Auflagen des Brandschutzes müssen erfüllt werden. Mit 240.000 Euro schlagen die Ausgaben für die St. Martiner Schule im Haushalt der Verbandsgemeinde zu Buche. „Ein Förderantrag über 143.000 Euro ist gestellt“, erläutert Bürgermeister Karl Schäfer. Der vorzeitige Baubeginn wurde genehmigt. Sonst hätten die Arbeiten nicht in den Sommerferien stattfinden können.

Neue Türen, neue Rauchanlage



Wegen des Brandschutzes werden in den drei als Klassensäle genutzten Räumen neue Türen eingebaut. Das Haus bekommt eine Rauchwarnanlage und einen Rauchabzug im Dach. Als Klassensäle werden künftig nur noch Räume im Erdgeschoss dienen. Das besondere Problem im Lehrerzimmer war, dass die Fenster bisher nur nach Süden reichten. Schaut man hinaus, blickt man in eine schmale „Schlucht“ zwischen Schulgebäude und Pfarrkirche, vom Fenster aus elf Meter tief. „Von dort kommt die Feuerwehr mit der Drehleiter und dem Rettungskorb nicht heran“, erläutert Schäfer.

Neuer Fluchtweg



Aus der Mauer der Nordseite wurde ein Stück herausgebrochen. Ein Fenstergewände wurde eingesetzt in Abstimmung mit der Denkmalbehörde. Über das neue Fenster, das noch eingesetzt werden muss, könnte man im Notfall Menschen mit der Leiter retten.

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