Neustadt Großes Projekt für die Kinder im Ort

Wichtigstes Projekt der Ortsgemeinde St. Martin ist aktuell der Neubau der Kindertagesstätte. Der Bau ist schon deutlich fortgeschritten und am 22. Januar werde Richtfest gefeiert. Darüber informierte Ortsbürgermeister Timo Glaser (CDU) beim Neujahrsempfang.
Mit der Kindertagesstätte wolle die Gemeinde „optimale Voraussetzungen für die Familien und Kinder im Ort schaffen“, sagte Glaser. Die einzelnen Gewerke blieben im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen. Glaser würdigte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, des zuständigen Beigeordneten Kai Rieth (SPD), der Baufirmen und der Kirchenvertreter. Der Kindergarten wird von der Ortsgemeinde gebaut, der Betrieb bleibt aber beim kirchlichen Träger. Die Gemeinde freue sich, dass ein Zuschuss des Landkreises in Höhe von 320.000 Euro zugesagt worden sei. Beim Tourismus, der neben dem Weinbau den Ort stark präge, habe die Gemeinde begonnen, einen neuen Weg einzuschlagen. Glaser: „Wir wollen gemeinsam mit allen im Tourismus Beteiligten das Ziel, die Marke St. Martin zu stärken, weiter verfolgen. “ Die bisherigen Strukturen „werden in der bestehenden Form nicht erhalten bleiben“, machte er klar. Investitionsbedarf bestehe bei der Parkanlage im Stöckelfeld und beim Friedhof. Man werde gemeinsam nach einer sinnvollen Lösung suchen. Dabei komme der politischen Gemeinde zugute, dass im Ortsgemeinderat alle Fraktionen konstruktiv und zielführend zusammenarbeiteten. Zur Rückabwicklung der Fusion der Verbandsgemeinden Maikammer und Edenkoben sagte Glaser, es gehe darum, in die Zukunft zu blicken, „die guten Dinge aus Edenkoben mit nach Maikammer zu nehmen und dort eine bestmögliche Betreuung der Ortsgemeinde zu schaffen“. Glaser zeichnete ein Bild der Gemeinde, in der die zahlreichen Vereine und engagierte Bürger maßgeblich zum gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Leben der aktuell 1837 St. Martiner Bürger beitragen. Das von Glaser angesprochene Zusammenrücken griff auch Pfarrer Wolfgang Pfeiffer auf für die Großpfarrei Heilige Anna, zu der St. Martin inzwischen gehört. Verbandsbürgermeister Karl Schäfer sagte, der Gemeinschaftsgeist habe auch die Verbandsgemeinde Maikammer immer geprägt, deren Leistungsstärke vom höchsten rheinland-pfälzischen Gericht bestätigt worden sei. „Die starke Gemeinschaft kann noch stärker werden“, sagte Schäfer. Das gehe aber nur mit dem Engagement der Bürger. Musikalisch trugen Sarah und Ute Hormuth am Cello und Klavier zum Empfang bei. Thomas Schlick hatte die Bildpräsentation zum Jahr 2015 aufbereitet. Die Pfälzische Weinprinzessin Laura Becker bedankte sich für die Unterstützung der St. Martiner bei ihrer Bewerbung um die Krone der Weinkönigin im Herbst. (ff)