Haßloch Großbrand in Haßloch löst Sirenen aus – eine Person verletzt

Den Einsatzkräften ist es gelungen, den Dachstuhlbrand zu löschen.
Den Einsatzkräften ist es gelungen, den Dachstuhlbrand zu löschen.

In den frühen Morgenstunden hat ein Vollbrand in Haßloch den Feueralarm ausgelöst. Eine Person wurde verletzt.

Am Sonntagmorgen um 5.05 Uhr heulten in Haßloch die Sirenen. Grund war ein Vollbrand in einem Dachstuhl in der Forstgasse. Wie Wehrleiter Marco Himmighöfer mitteilt, ging um 4.57 Uhr ein Notruf bei der Feuerwehr ein: Im Nebengebäude eines Wohnhauses in Alt-Haßloch war ein Feuer ausgebrochen.

Ein 69-jähriger Mann wurde nach Angaben der Polizei leicht verletzt und musste wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um den Dachstuhl eines Hausanbaus, der als Werkstatt genutzt wurde. Nach ersten Einschätzungen der Polizei belaufe sich der Sachschaden auf etwa 150.000 Euro. Die Brandursache sei derzeit noch unklar, die Kriminalpolizei Neustadt habe die Ermittlungen übernommen.

Ein Anwohner hat dieses Foto nach dem Ertönen der Sirene gegen 5 Uhr aufgenommen.
Ein Anwohner hat dieses Foto nach dem Ertönen der Sirene gegen 5 Uhr aufgenommen.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters habe der Dachstuhl des Anbaus bereits in Vollbrand gestanden, woraufhin die Alarmstufe bestätigt und Kräfte nachalarmiert worden seien. Die Sirene wurde dabei nicht genutzt, um die Bevölkerung zu warnen, sondern diente als Signal für die Einsatzkräfte, „alles stehen und liegen zu lassen und umgehend zum Feuerwehrgerätehaus zu eilen“, erklärt Himmighöfer.

Übergreifen auf weitere Häuser verhindert

Die Feuerwehr habe sich in mehreren Trupps Zugang zum Gebäude verschafft und den Brand mit fünf Strahlrohren sowie einem Wenderohr über die Drehleiter bekämpft. Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens sei es möglich gewesen, ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Scheune sowie zwei benachbarte Wohnhäuser zu verhindern und den Brand zu löschen. Für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden.

Insgesamt seien zehn Fahrzeuge und 41 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Aufgrund der Brandgröße waren auch zwei Rettungswagen, der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Bad Dürkheim, die Polizei sowie die Sanitätsbereitschaft des DRK Haßloch im Einsatz.

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