Neustadt Gesamtschule: Start 2018/2019 möglich

Sollte sich Neustadt für eine Integrierte Gesamtschule (IGS) entscheiden, dann wäre ein Start frühestens im Schuljahr 2018/2019 möglich. Das hat Dezernentin Waltraud Blarr (Grüne) vor dem Schulträgerausschuss erklärt.
Das Gremium beschloss einstimmig in seiner Sitzung am Donnerstagabend die Ausschreibung eines Schulentwicklungsplans. Dabei soll durch den Gutachter unter anderem untersucht werden, was es für Möglichkeiten gibt, eine IGS einzuführen. Blarr geht davon aus, dass der Schulentwicklungsplan im Frühjahr 2016 vorliegt. Sie glaubt nicht, dass die Frist bis zum 31. März eingehalten werden kann, um beim Land noch einen Antrag zum Schuljahr 2017/2018 stellen zu können. Das hängt auch damit zusammen, dass dem Kultusministerium auch eine Elternbefragung vorgelegt werden muss, die die Nachfrage nach der Schulform belegt. Eine solche Umfrage möchte die Schulverwaltung selbst ausführen, um Geld zu sparen. Für den Schulentwicklungsplan stehen im Nachtragshaushalt 45.000 Euro bereit. Blarr stellte dem Ausschuss Andreas Gröschel vor, seit 1. Juli Leiter Abteilung Schule und Sport bei der Stadt. Er war zuvor Sachgebietsleiter in der Zulassungs- und Führerscheinstelle. Vorgängerin Gisela Schaust ist ins Standesamt gewechselt. (wkr)