Neustadt Gefährliche Pflanzen an Straßenrändern

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Entlang der B 39 von Neustadt nach Speyer ist die Allergie auslösende Pflanze Ambrosia entdeckt worden. Das teilte Umweltdezernentin Waltraud Blarr (Grüne) am Donnerstag im Umweltausschuss mit. Der Landesbetrieb Mobilität, der für die Bundesstraße zuständig ist, habe zugesagt, entlang der Strecke zu mähen, bevor die Pflanze blüht.

Zum Thema Jakobskreuzkraut teilte Blarr mit, dass der Bauhof im kommenden Jahr einen breiteren Streifen entlang der Straßen, an denen die Pflanze wächst, mähen soll. Dadurch würden zwar Kosten entstehen, sagte die Umweltdezernentin. „Aber das ist es uns wert.“ Im Frühsommer war das für Pferde und Kühe giftige Jakobskreuzkraut unter anderem entlang der Straße von Neustadt nach Lachen-Speyerdorf entdeckt worden. Die Mitglieder des Ausschusses haben sich außerdem noch einmal mit den Baumfällungen zur Sperrung einer Querfeldeinstrecke von Mountainbikern am Wolfsberg und am Bergstein im Frühjahr beschäftigt. Auf Antrag der Grünen stimmten die Mitglieder des Ausschusses einem Antrag zu, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, solche Maßnahmen nur als „letztes Mittel der Wahl“ zu betrachten. Außerdem sollten sie nach Möglichkeit außerhalb der Vogelbrutzeit durchgeführt werden. Der Ausschuss soll außerdem vorher unterrichtet werden. In dem Antrag heißt es, wenn Baumfällungen nicht der forstlichen Nutzung dienten, müsste eine Reihe von Prüfungen stattfinden, beispielsweise zu Boden-Klima- oder Artenschutz. Nach Angaben von Blarr hat die Verwaltung erhebliche Zweifel, ob Informationstafeln dazu beitragen könnten, solche Querfeldein-Strecken zu verhindern. Allerdings gebe es aus anderen Kommunen durchaus positive Erfahrungen mit Hinweisen. Über das Thema Mountainbike solle ausführlich bei einer Klausurtagung gesprochen werden, die noch in diesem Jahr stattfinden soll. Blarr wiederholte, dass die Erstellung eines Lenkungskonzeptes für den Wald, in dem auch Mountainbike-Parcours ausgewiesen werden könnten, auf die Schnelle nicht zu machen sei. Ohne Ausweisung sind im Pfälzerwald nur Fahrwege für Mountainbiker zugelassen. Nach Auskunft des Bezirksverbands Pfalz als Träger des Naturparks Pfälzerwald sind die an der Breite zu erkennen. | kkr

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