Neustadt Futterstelle für Bienen

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Eine Bienenweide hat der Elmsteiner Ortsbürgermeister Stefan Herter (SWG) auf dem Gelände des ehemaligen Spielplatzes auf der Freizeitanlage angelegt. Seitdem der Platz 2015 an eine andere Stelle auf der Freizeitanlage verlegt worden war, war das Gelände ungenutzt.

Die Bienenweide sei ein Anziehungspunkt für Bienen, andere Insekten und Schmetterlinge. Das Gelände sei jetzt attraktiver und die Pflege geringer, nennt Herter gleich mehrere Vorteile des Projekts. Eine Bienenweide ist eine Fläche, auf der Blumen und andere Pflanzen gesät werden, die besonders viel Nektar und viele Pollen haben. Er sei in der Vergangenheit immer wieder von Bürgern angesprochen worden, die beklagt hätten, dass Rasenflächen zu häufig gemäht würden und Bienen, Insekten sowie Schmetterlinge deshalb keine Nahrung mehr fänden, berichtet Herter. Er habe immer gedacht, es ist doch gut, wenn die Flächen sauber aussehen, gesteht er. Seit etwa eineinhalb Jahren beschäftige er sich mit Bienenhaltung, habe sich Bienen zugelegt und sei dem Imkerverein beigetreten. Dadurch sei ihm klar geworden, dass Bienen es immer schwerer haben, Nahrung zu finden. „Ich habe mir dann gedacht, das Gelände des ehemaligen Spielplatzes wäre dafür doch geeignet“, berichtet Herter. Der Elmsteiner Forstbetrieb Herbert Haag habe es für einen geringen Betrag umgegraben. Herter habe eine spezielle Samenmischung für Bienenweiden gekauft, diese eingesät und das Areal gemulcht. Außerdem habe er eine Stinkesche gepflanzt. „Das ist ein Baum, der für Insekten attraktiv ist, im Volksmund wird er Bienenbaum genannt“, so Herter. Eventuell werde er noch einen weiteren Baum pflanzen. Das in den vergangenen Jahren brachliegende Gelände werde nun sinnvoll genutzt. Zudem habe die Fläche bisher zweimal pro Jahr von den Gemeindearbeitern gemäht werden müssen, nun werde nur noch einmal vor Beginn des Winters gemäht.

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