Neustadt Fussball: TSV-Jugend will heute Selbstvertrauen tanken

Deidesheim. Lediglich aufgrund einiger Unkonzentriertheiten in den letzten zehn Minuten der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit verlor Fußball-D-Junioren-Verbandsligist TSV Königsbach am Dienstagabend gegen Tabellenführer FSV Mainz 05 0:5. Heute gastieren die Königsbacher in der zweiten Verbandspokalrunde beim Landesligisten SC Alemannia Maudach (18 Uhr).
Im Heimspiel gegen Mainz rieben sich die Zuschauer zunächst verwundert die Augen. Es war nämlich nicht der klar favorisierte Nachwuchs des Bundesligisten, sondern der TSV, der zunächst die besseren Torchancen hatte. Die beste bot sich Luca Schoberwalter, der in der sechsten Minute auf der rechten Seite unbewacht in Ballbesitz kam, aber zu früh abschloss und etwas zu hoch zielte. Eine tolle Leistung bot jedenfalls zu Beginn die Königsbacher Abwehr, welche den ausschließlich mit spielerischen Mitteln den Erfolg suchenden Rheinhessen mit viel Einsatz das Leben erschwerte. Irgendwie bekam immer ein Akteur der Gastgeber beim finalen Pass eines Mainzer Angreifers noch rechtzeitig ein Bein dazwischen. Dreimal passte Königsbach jedoch vor der Pause nicht auf, diese drei Fehler nutzte der Spitzenreiter auch prompt zu drei Treffern (21., 25., 30.). Auch in den ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff agierten die Gastgeber Königsbacher unkonzentriert und wurden dafür erneut bestraft. Da die Mainzer dadurch bereits 25 Minuten vor Schluss mit 5:0 führten, befürchtete selbst Schreck ein Debakel. Aber sein Team knüpfte wieder an die gute Vorstellung der Anfangsphase an und ließ keine weiteren Gegentreffer zu. „Wir haben niedriger verloren als die beiden ersten Gegner der Mainzer, die für mich in dieser Saison stärker als der 1. FC Kaiserslautern sind“, freute sich Schreck trotz der klaren Niederlage. Dass heute Abend das dritte Pflichtspiel innerhalb von sechs Tagen auf dem Programm stehe, sehe er positiv, da die Mannschaft nun wieder selbst der Favorit sei und nach den beiden 0:5-Niederlagen in Folge gegen einen schwächeren Gegner wieder etwas für das Selbstbewusstsein tun könne. |dil