Neustadt Fundament für Spielpavillon steht bereits

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Seit nunmehr drei Wochen laufen die Arbeiten auf der Baustelle der zukünftigen Bewegungs- und Begegnungsanlage der „Alla-Hopp“-Stiftung in Deidesheim. Einige Ergebnisse kann man schon sehen. Die Fundamente des künftigen Spielpavillons und erste Stützpfeiler sind bereits errichtet.

Landschaftsarchitektin Grit Orwat vom Planungsbüro Ukas aus Karlsruhe führte rund 20 Bürger beim ersten Baustellentag über das Gelände und beantwortete Fragen. Ein großer Hügel wurde aufgetürmt, auf dem der sich später spiralförmig hinaufwindende Weg zu erahnen ist. An dessen Seite soll eine große Kletterwand in roter Sandsteinoptik entstehen – die Herstellung aus Beton ermögliche flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten für Höhlen und Durchgänge. Orwat erklärte, dass es schon in zwei Wochen mit der Felswand losgehe und in drei mit der Erstellung des Pavillondachs, das später begrünt werde. Tiefe Gräben im vorderen Bereich, nahe der Bürgermeister-Oberhettinger-Straße, wurden ausgehoben. Hier werden in den nächsten Tagen Elektroleitungen verlegt, die Bodenstrahler mit Strom versorgen sollen. Sie werden künftig Platanen anstrahlen. Deren Standorte sind durch die mit Mutterboden verfüllten Karrees, die zwischen den geschotterten Bereichen liegen, erkennbar. Ende Juni werde mit dem Wegebau begonnen. Der Aufbau der Spiellandschaften beginne erst dann. Voraussichtlich im September werde bepflanzt. Insgesamt 33 Bäume werden künftig Schatten spenden und natürliche Atmosphäre verströmen. Damit hierauf nicht allzu lange gewartet werden müsse, würden ausnahmslos Bäume von „guter Qualität“ gepflanzt, die bereits über Stammdurchmesser von 20 bis 25 Zentimeter verfügten, versicherte Orwat. Die Anlage gliedert sich in vier Module. Modul eins rund um den Hügel im Südteil des Geländes wird ein Bewegungsparcours für jedermann sein. Künftig können die Besucher hier ihre Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer stärken. Der Parcours richtet sich an alle Generationen und unterschiedliche Leistungsniveaus. In Modul zwei, in dem sich der Pavillon befindet, entsteht ein Spielplatz für die Jüngsten. Im dritten wird ein naturnaher Spielplatz für Schulkinder und im vierten, der sich im nordöstlichen Bereich der Anlage befindet, ein Jugendtreffpunkt entstehen. Verbandsgemeindebürgermeister Theo Hoffmann (CDU) erklärte, dass künftig der Jugendtreff hier beheimatet sein werde. Es sei beschlossen, später die Einrichtung in Containerbauweise mit einer Fläche von 180 bis 190 Quadratmetern dort anzusiedeln. In der Mitte des Areals hin zum Schulgelände werde es künftig eine große Spiel- und Liegewiese geben. Auch hier stehe die naturnahe und praktische Orientierung der Anlage im Vordergrund. Orwat: „Es gibt keinen englischen Rasen. Es wird bestimmt auch mal kahle Stellen darauf geben.“ Ein weiterer Baustellentag finde Ende Juli, Anfang August statt, sagte Orwat. Der Termin werde rechtzeitig bekanntgegeben. Dann solle es auch um mögliche Patenschaften von Bürgerseite gehen. Der Wunsch: Bürger sollen sich bereit erklären, die Pflege einzelner Bereiche zu übernehmen - am Hang des Parcours-Hügels sollen beispielsweise Rebflächen entstehen. Die Fertigstellung der Anlage soll im Herbst erfolgen. (tefa)

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