Handball Frauen der TSG Haßloch: Fehlwürfe und andere Fehler

Kein Durchkommen für die Haßlocherin Katharina Scheid (hinten).
Kein Durchkommen für die Haßlocherin Katharina Scheid (hinten).

Frauen-Handball-Oberligist TSG Haßloch kassierte gegen Spitzenreiter FSG Ketsch/Friesenheim II die erste Saisonniederlage. Die Partie ist kurzfristig von Sonntag- auf Samstagnachmittag vorverlegt worden.

„Wir hatten bestimmt 15 Fehlwürfe und zehn technische Fehler – wenn’s reicht“, stellte TSG-Trainer Marc-Robin Eisel nach der 20:29 (9:15)-Niederlage seiner Mannschaft ernüchtert fest. „Wir haben das gesamte Spiel über nicht das gezeigt, was wir können.“ Nur bis zum 7:9 (19.) blieben die Gastgeberinnen in Tuchfühlung mit den Gästen.

Er könne niemanden aus seiner Mannschaft hervorheben, ergänzte Eisel, der diesmal die Haßlocherinnen alleine coachte. Sein Trainerkollege Benedikt Hettich war nicht dabei. „Wir haben das Spiel extra verlegt, damit Robin die TSG coachen kann“, erzählte Hettich. Eisel als Spieler des Männer-Zweitligisten Eulen Ludwigshafen kenne die FSG besser, habe aber am Sonntag keine Zeit gehabt: Die Eulen haben am Sonntagnachmittag ihr Zweitliga-Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen ausgetragen. „Wenn wir unser Niveau gezeigt hätten, hätten wir besser mitgehalten“, ist Eisel überzeugt. Laut ihm ist das Torhüterduell ebenfalls entscheidend gewesen: FSG-Torfrau Lena Dettling habe etwa 15 Paraden gezeigt. „Eher mehr“, meinte Eisel kritisch, der im Nachhinein noch die Statistik studieren will.

Die Zahlen hat sich Benedikt Hettich schon ein wenig angeschaut: „Die FSG hat viele Torschützinnen mit mindestens zwei Toren. Bei uns sind es viele mit nur einem Tor.“ Am Samstag, 19.30 Uhr, wartet der nächste Brocken auf die TSG: Sie tritt beim bislang noch ungeschlagenen Tabellenzweiten TV Bassenheim an.

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