Neustadt Fortschritte beim Projekt „Wasser in die Stadt“

Maßarbeit war gefragt beim Einbau der Zisterne.
Maßarbeit war gefragt beim Einbau der Zisterne.

Zur Speisung der Wasserläufer wurde im Bereich des Klemmhofs eine neue Zisterne eingebaut. Die Arbeiten waren mit einem größeren Aufwand verbunden, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Da im Bereich Klemmhof Laustergasse und Badstubengasse viele Leitungen im Untergrund liegen und die Tiefgarage Klemmhof weit in den Straßenbereich rein ragt, hatte die Tiefbauabteilung nur wenig Spielraum bei der Planung der Lage der Zisterne. Das berichtet Projektleiterin Kerstin Baum. Um die Fundamente und Leitungen freizulegen, musste die beauftragte Firma einen Saugbagger einsetzen. Eine tonnenschwere Maschine, die verschiedene Materialien aus dem Boden lösen kann.

Reicht der Platz für den Autodrehkran?

Der Einbau der Zisterne stellte sich aber als noch größere Herausforderung dar. Es wurde ein Autodrehkran eingesetzt, um die Zisterne in die Baugrube zu heben. Unklar war, ob das Fahrzeug ohne Sondervorkehrungen durch die Hauptstraße und in den Bereich Klemmhof einfahren kann. Zudem musste die rund 18 Tonnen schwere Zisterne zentimetergenau vom Tieflader aus in die vorbereitete Baugrube gesetzt werden. Die Leitungen und Anschlüsse für die späteren Druckleitungen waren nämlich bereits vormontiert. Doch letztlich ging alles gut.

Insgesamt umfasst das Fassungsvermögen der Zisterne 14.000 Liter, allein das Speichervolumen beträgt 12.000 Liter.

Wegweiser für Fußgänger

Die Neustadter Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG) hat bereits angekündigt, Wegweiser zu den von der Baustelle „Wasser in die Stadt“ abgeschnittenen Geschäften aufzuhängen. Unabhängig davon hat die Tiefbauabteilung der Stadt ein Innenstadtplan am Bauzaun aufgehängt, welcher Fußgänger über ihren Standort informieren und ihnen den Weg weisen möchte.

x