Neustadt Flasche statt Schoppeglas

Matti Berger präsentiert beide Varianten von „Edy“: Es gibt die „Schorle to go“ mit Portugieser Rosé und mit Müller Thurgau.
Matti Berger präsentiert beide Varianten von »Edy«: Es gibt die »Schorle to go« mit Portugieser Rosé und mit Müller Thurgau.

Sommerzeit ist Schorlezeit – besonders an der Südlichen Weinstraße. Wer das Pfälzer Nationalgetränk genießen möchte, ohne selbst Wein und Wasser mischen zu müssen, für den könnte „Edy“ eine Alternative sein. Das neue Mixgetränk des Weinkontors Edenkoben ist ab morgen, Mittwoch, zu haben.

Was gibt es für den gemeinen Pfälzer Schöneres, als eine kalte Weinschorle an einem lauen Sommerabend zu genießen? Eigentlich gar nichts. Schoppen auf den Tisch, Wein rein, fast bis zum Anschlag natürlich, ein Tröpfchen Mineralwasser obendrauf – fertig ist die Schorle. Unter den gemeinen Pfälzern gibt es aber natürlich auch das ein oder andere Exemplar, das die Nase voll hat vom ewigen Schorle machen. Und außerdem lässt sich ein Schoppen schwerlich im Rucksack transportieren. Vielleicht kann da „Edy“ helfen. „Edy“ – so heißt eine fertig gemixte Schorle in der Flasche, die vom Weinkontor Edenkoben am morgigen Mittwoch auf den Markt gebracht wird. Es wird zwei Sorten der „Schorle to go“ geben, wie sie Uwe Krapp, geschäftsführender Vorstand der Winzergenossenschaft, nennt: eine mit Portugieser Rosé und eine mit Müller Thurgau. Jeweils 2000 Flaschen, in die 0,275 Liter passen, werden abgefüllt. Die Mischung ist ziemlich ausgeglichen für eine Pfälzer Schorle: 51 Prozent Wein, 49 Prozent Mineralwasser – und ein Alkoholgehalt von 5,5 Prozent. Der Preis pro Flasche wird bei ungefähr 1,60 Euro liegen, erläutert Krapp. Auf die Idee, eine Schorle in der Flasche zu produzieren, kam das Team des Weinkontors durch einen Getränkehändler aus Bayern. Dem liefert die Genossenschaft schon länger Wein, mit dem dieser eine Weinschorle in der Flasche produziert. „Was die können, können wir auch, haben wir uns gedacht“, schildert der geschäftsführende Vorstand. Ziel sei es, mit der Schorle ein jüngeres Publikum anzusprechen. Und er ist sich sicher, dass das Getränk gut ankommen wird. Es sei auch notwendig, neue Wege zu gehen, denn das Verbraucherverhalten auf dem Weinmarkt habe sich in den vergangenen Jahren komplett verändert. Zuletzt hatten die Weinkontor-Leute im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht – damals mit einem Einhorn-Secco. Den hatte sich Matti Berger vom Vertrieb gemeinsam mit einer Kollegin ausgedacht. „Auch, weil wir selbst darauf abfahren“, sagt er. Inzwischen ist der Rosé-Perlwein mit Einhorn-Etikett und Verschluss in Pink restlos ausverkauft. Info „Edy“ – die Weinschorle in der Flasche – gibt’s ab morgen, Mittwoch, im Weinkontor Edenkoben, Weinstraße 130. Weitere Infos sind im Internet unter www.weinkontor-edenkoben.de. zu finden.

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