Neustadt Feuerwehrhaus: Trauerweide soll stehen bleiben

Die Sitzgruppe mit der Trauerweide am Kreisel in Lachen-Speyerdorf soll erhalten bleiben, selbst wenn dort das Feuerwehrgerätehaus gebaut wird. Das hat Umweltdezernentin Waltraud Blarr (Grüne) mitgeteilt.
Wie am Samstag berichtet, kritisieren Umweltverbände wie der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) oder Pollichia den Standort. Die ehrenamtliche Beigeordnete Blarr, die ebenfalls das Grundstück kritisch sieht, beruft sich auf eine Zusage von Oberbürgermeister Hans Georg Löffler, die Trauerweide und einen großen Teil des Wäldchens erhalten zu wollen. Die Bauverwaltung hat noch keine Detailplanung vorgelegt. Am Donnerstag will der Stadtrat die Grundsatzentscheidung zu dem Vorhaben treffen. Im Umweltausschuss hatten CDU und SPD eine knappe Mehrheit für das Vorhaben am Kreisel zwischen den beiden Ortsteilen durchgesetzt. Die Kritiker der Kreisellösung fordern, das Feuerwehrgerätehaus auf dem Gelände der Edon-Kaserne zu bauen. Das wiederum lehnt die Verwaltung ab, weil Fördergelder für die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft, die die Kaserne vermarktet, verloren gehen könnten. Auch der Bebauungsplan für die Kaserne erlaubt dort nur Gewerbebetriebe, Lagerhäuser, Verwaltungsgebäude und Einzelhandelsbetriebe mit einem Sortiment, das nicht innenstadtrelevant ist. Ausnahmeweise sind nur Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke zulässig, heißt es in der textlichen Festsetzung. (wkr)