Neustadt Für schnelles Internet

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Die Ortsgemeinde Meckenheim und die Stadt Deidesheim schließen sich der Gründung eines regionalen Breitband-Ausbaugebiets auf Landkreisebene an. Dabei handelt es sich zunächst nur um einen ersten Schritt, die Beteiligung an einer Gesamtuntersuchung.

Der Ausbau des Breitband-Infrastrukturnetzes wird vom Land Rheinland Pfalz weiter gefördert. Bis 2018 soll flächendeckend ein schnelles Internet von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) bereitstehen. Auch im Landkreis Bad Dürkheim gibt es noch Regionen, deren Datenrate weit unter 30 Mbit/s liegt. Ein Ausbau kann jedoch nur mit Fördermitteln realisiert werden. Diese gibt es mittlerweile nur dann, wenn sich die Gemeinden zu regionalen Ausbaugebieten, so genannten Regionalclustern, zusammenschließen. Rund 70 Millionen Euro stellt das Land für den Netzausbau zur Verfügung. Zudem gibt es auch ein Förderprogramm des Bundes mit rund zwei Milliarden Euro. Die Gemeinde Meckenheim verfügt über die Firma Inexio bereits über ein schnelles Internet mit bis zu 100 Mbit/s. „Wir haben auf diesem Gebiet schon unsere Hausaufgaben gemacht“, betont Ortsbürgermeister Heiner Dopp. Dennoch möchte die Gemeinde am regionalen Ausbaugebiet mitmachen und sehen, was auf dieser Basis angeboten wird. Dann könne man immer noch entscheiden, wie weit Meckenheim dann weiter mitziehe. „Für die Bürger ist es sicher nicht schlecht, wenn es noch weitere Anbieter gibt“, erklärt Dopp. Auch der Stadtrat Deidesheim hat sich am Dienstagabend zur Teilnahme an der Breitband-Initiative bereit erklärt. In der ersten Stufe will der Landkreis Bad Dürkheim eine Beurteilung der Gesamtsituation in Auftrag geben. Sollten dafür Kosten entstehen, die über den Landeszuschuss von 50.000 Euro hinausgehen, werden diese Kosten auf die Ortsgemeinden umgelegt. Das werde dann finanziell von der Verbandsgemeinde übernommen, sagte Verbandsbürgermeister Theo Hoffmann, der mit zusätzlichen Kosten in der Höhe von nur wenigen tausend Euro rechnet. Über Maßnahmen für eine bessere Internetversorgung entscheiden wiederum die jeweiligen Kommunen nach Bedarf und sind auch für die Finanzierung verantwortlich. (vnl/ff)

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