Neustadt „Es war ein rabenschwarzer Tag“

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Hassloch. Das Heimspiel der Haßloch 8-Balls gegen die Kaiserslautern Pikes (Hechte) in der American-Football-Oberliga Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland endete vor über 500 Zuschauern mit einer 0:48-Niederlage.

08-Headcoach (Cheftrainer) Clemens Hans hatte die Gäste aus der Westpfalz im Vorfeld nach der 0:26-Niederlage im Hinspiel in Kaiserslautern als Favorit bezeichnet und eine Niederlage einkalkuliert. Dass man aber so untergehen würde, damit hatte niemand gerechnet. Die Gastgeber gestalteten die Partie zunächst ausgeglichen und drängten die Gäste weitgehend in deren eigene Hälfte bis zur Fünf-Yards-Linie zurück. Allerdings ohne daraus einen Punkteerfolg zu erzielen. Die Begegnung wurde weitgehend von den Defense (Abwehr) beider Mannschaften bestimmt. Die Gäste wurden gegen Ende des ersten Spielabschnitts immer stärker. Trotzdem: Im ersten Viertel gab es sogar leichte Vorteile für die 8-Balls. Norman Schneider war ihr bester Spieler. Kaum dass die Seiten zum zweiten Viertel gewechselt waren, übernahmen die Hechte das Kommando: Die Gäste verlagerten sich mehr auf das Passspiel. Dennis Folz brachte den ersten Touchdown in der Endzone der 8-Balls unter. Mit dem Zusatzpunkt nach erfolgreichem Kick stand es 7:0. Kaiserslautern setzte sich in der Haßlocher Hälfte fest. Quarterback Steven Young, der kaum zu halten war, erhöhte auf 13:0. Der Kick danach ging an den Torstangen vorbei. Die Haßlocher waren anschließend ziemlich von der Rolle. Nur einmal wurde das eigene Angriffsspiel durchgebracht, ohne aber Punkte zu erzielen. Die Anzahl der individuellen Fehler wurde größer. Abwechselnd erhöhten die Gäste wieder durch Dennis Folz und Steven Young bis zur Halbzeit auf 25:0. Auch eine Two-point-conversion gelang (zwei Zusatzpunkte nach einem Angriff vor der Endzone nach Touchdown). Zur Pause lag Haßloch mit 0:27 zurück. Danach wehrte die Abwehr der 8-Balls wenigstens weitere Angriffe der Kaiserslauterer ab. Die Begegnung fand fast nur noch in der Haßlocher Hälfte statt. Mit einem Safety – die 8-Balls wurden in ihrer eigenen Endzone von den Pikes gestoppt – erhöhte sich der Spielstand auf 29:0. Nur kurz befreite sich Haßloch vom Angriffsdruck der Gäste, ehe diese mit einem weiteren Touchdown das 35:0 erzielten. Bis zum Ende des dritten Viertels verflachte das Spiel. Nach dem letzten Seitenwechsel drehten die Gäste aber nochmals auf. Dennis Folz und Steven Young erzielten mit Touchdowns sowie anschließenden Kicks das 48:0-Endergebnis. Kaiserslauterns Headcoach Andreas Burbidge hatte mit einem solchen Ergebnis nicht gerechnet: „Klar, wir wollten in Haßloch schon gewinnen, und nach dem ersten Viertel haben wir uns schon auf ein schweres Spiel eingestellt.“ Trotz des Ergebnisses schätzt er die 8-Balls stärker ein, als es das Ergebnis aussagt. Haßlochs Headcoach war enttäuscht: „Gegen die starken Pikes waren viele unerfahrene Spieler überfordert. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht.“ Defense-Trainer Matthias Natus war zunächst sprachlos. „Es war ein rabenschwarzer Tag. Weder Offense noch Defense knüpften an ihre gewohnten Leistungen an“, meinte er dann. Am Sonntag gehe es nach Bad Kreuznach zu den Thunderbirds. Natus: „Dort müssen wir versuchen, wieder an unsere Stärken anzuknüpfen. |eme

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