Neustadt Erfreuliche Zahlen

Placeholder-Image

Mit erfreulichen Zahlenwerken hat sich der Ortsgemeinderat Maikammer in seiner Sitzung am Dienstag befasst. Die Ratsmitglieder segneten die Jahresabschlüsse für 2012 und 2013 ab. Außerdem stellte Ortsbürgermeister Karl Schäfer (CDU) den Finanzzwischenbericht für 2017 vor.

In dieser vorläufigen Aufstellung für das vergangene Jahr weist die Verwaltung einen Überschuss von rund 197.000 Euro aus. Schäfer stellte dazu kurz und knapp fest: „Das ist ein gutes Zwischenergebnis, bei dem die Planzahlen wieder übertroffen wurden.“ Damit schloss er diesen Tagesordnungspunkt und ging fünf Jahre zurück ins Jahr 2012. Trotz Investitionen in Höhe von fast 1,5 Millionen Euro, die beispielsweise in die Sanierung der Steinmühle, eine Photovoltaik-Anlage auf der Kalmithalle, in Ausbau und Sanierung der Vinothek, in die Kindertagesstätte, ins Bürgerhaus und in die Friedhofshalle sowie in die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik geflossen seien, lägen die erwirtschafteten Ergebnisse deutlich über den Planzahlen. Der Grund: sprudelnde Einnahmen bei der Gewerbesteuer. So schloss der Ergebnishaushalt mit einem Überschuss von rund 461.000 Euro um 666.000 Euro besser ab als erwartet. Der Finanzhaushalt entwickelte sich um satte 1,38 Millionen besser als erwartet und schloss mit einem Plus von 285.000 Euro. Der Schuldenstand der Gemeinde betrug 2012 rund 2,5 Millionen Euro. 2013 blieben die Schulden stabil. Im Ergebnishaushalt wurde ein Plus von rund 700.000 Euro erzielt, der Finanzhaushalt wies ein ausgeglichenes Ergebnis auf. Hier hatte die Gemeinde noch im Vorfeld ein Minus von etwa 1,7 Millionen Euro erwartet. Schäfers Urteil fiel eindeutig aus: „Diese Traumzahlen wünscht man sich jedes Jahr.“ Die Entlastung Schäfers und der Beigeordneten in Orts- und Verbandsgemeinde wurde folglich einstimmig beschlossen. Dass sich der Rat erst jetzt mit den Zahlen von vor fünf beziehungsweise sechs Jahren beschäftigte, hängt nach Angaben von Schäfer vor allem mit der Fusion mit Edenkoben zusammen. Die Planung, die Durchsetzung und die Rückabwicklung habe die Arbeitsabläufe in der Verwaltung gehemmt, da das Personal sich vor allem darauf habe konzentrieren müssen. Vorläufige Jahresabschlüsse habe Maikammer aber immer vorgelegt. Die Ortsgemeinde sei auch nicht die einzige, die mit ihren Jahresabschlüssen im Hintertreffen sei. Ein weiteres Thema im Rat war das Parkdeck neben dem Rathaus, das seit 2014 im Besitz der Parkraumbewirtschaftung Maikammer GmbH (PBM) ist. Mehrheitsgesellschafter mit 51 Prozent ist wiederum die Ortsgemeinde. Trotz des Kaufs des Parkdecks und dem damit verbundenen Wegfall von Pachtzahlungen schreibt die PBM laut Schäfer Verluste, wenn auch nicht mehr so hohe wie vor dem Kauf. Dies werde auch so bleiben. Schäfer bleibt davon überzeugt, dass „das Parkdeck ein Gewinn für die Gemeinde ist“. Vor allem bei Veranstaltungen im Bürgerhaus werde es oft genutzt, aber auch von Dauerparkern. In etwa zwei Monaten soll dort eine Lademöglichkeit für Elektroautos entstehen. Der Rat vergab zudem den Auftrag für die Umstellung der Bühnenbeleuchtung im Bürgerhaus auf LED-Technik für 29.100 Euro.

x