Neustadt Entwicklung des Holiday Parks geprägt

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Die Mitbegründerin des Holiday Parks, Erika Schneider, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Mit ihrem Ehemann Erich und ihren drei Kindern verwandelte sie den kleinen Haßlocher Märchenpark Anfang der 1970er Jahre in den Freizeitpark, der 2010 an die belgische Plopsa-Gruppe verkauft wurde.

1921 kam Erika Schneider in Lüneburg zur Welt. Als Chefsekretärin bei der dortigen Industrie- und Handelskammer lernte sie kurz nach Kriegsende ihren späteren Mann Erich kennen, der mit seinem „Liliputanerzirkus“ durch Europa reiste. Über 20 Jahre lang reiste Erika Schneider mit ihrem Mann und dem Zirkus mit. Von Anfang an leitete sie in einem speziell dafür mit Schreibtisch und Rechenmaschine ausgestatteten Bürowagen die kaufmännische Abteilung, während ihr Mann Erich für die Logistik und dessen Mutter Erna für den künstlerischen Bereich verantwortlich zeichneten. 1947 wurde der Sohn Wolfgang geboren, der später den Holiday Park leiten sollte, 1950 Sohn Jürgen und 1956 Tochter Angelika. 1971 kauften die Schneiders den damaligen Märchenpark und bauten ihn nach und nach zum Freizeitpark aus. Noch bis zum Alter von 80 Jahren kümmerte sich Erika Schneider um die kaufmännische Leitung und die Buchhaltung des Holiday Parks. Wolfgang Schneider beschrieb seine Mutter einmal als „Mittelpunkt und gleichzeitig ruhenden Pol“ des Familienbetriebs. Erna Schneider starb 1972, Erich Schneider 1986, so dass Erika Schneider das letzte verbliebene Gründermitglied des Freizeitparks war. Ihren Ruhestand verbrachte sie in ihrem Haus am Rande des Holiday Parks. Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 13. Oktober, 14 Uhr, in der Lutherkirche statt, die Beisetzung zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. |guh

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