Neustadt Entscheidung noch nicht gefallen

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Das Interesse am Café Central in Deidesheim ist nach wie vor groß: Acht Bewerbungen sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung auf die erneute Ausschreibung zur Verpachtung eingegangen. In seiner nicht öffentlichen Sitzung am Donnerstagabend hat der Stadtrat unter den Bewerbern drei Kandidaten ausgewählt, die als Nachfolger des bisherigen Pächters Alexander Bröhl in Frage kommen könnten.

Unter das leidige Thema Neuverpachtung des Cafés Central im Stadthallen-Komplex, das bereits seit Mitte September vorigen Jahres geschlossen ist, hofft man nun, bald einen Schlussstrich ziehen zu können. Das ist nicht allein der Wunsch des Stadtrats, sondern wohl auch der vormaligen Gäste. Nachdem der Stadtrat nun drei potenzielle Kandidaten ausgewählt und eine Reihenfolge festgelegt hat, ist Stadtbürgermeister Manfred Dörr (CDU) damit beauftragt worden, weitere Gespräche zu führen, an deren Ende ein Vertragsabschluss stehen soll. Die Namen der ausgewählten Bewerber wurden indessen nicht genannt. Nach RHEINPFALZ-Informationen sollen unter den drei Kandidaten auch Bewerber aus der Verbandsgemeinde Deidesheim sein. Die Rede ist dabei auch von einem Gastronomen, der schon seit Jahren an der Weinstraße tätig sein soll. Alle drei Interessenten hätten spannende Konzepte vorgelegt. Eine Wiedereröffnung des Cafés erhoffe man sich noch vor der Deidesheimer Weinkerwe, die am zweiten und dritten August-Wochenende stattfindet. Dahinter dürften allerdings noch ein paar Fragezeichen stehen. Schließlich hat der bisherige Pächter Alexander Bröhl die komplette Einrichtung, die ihm gehört, entfernt. Eine Sanierung der Räume vor der Neueinrichtung sei aber nicht geplant, heißt es. Stadtbürgermeister Dörr zeigte sich auf Nachfrage dennoch zuversichtlich, bald einen Abschluss verkünden zu können. Wie berichtet, hat der bisherige Pächter ein anderes Objekt übernommen und das Café Central geschlossen, obwohl der Pachtvertrag noch läuft. Darüber, ob die Pacht weiterhin zu zahlen ist, läuft gerade ein Rechtsstreit. Nach einer ersten Ausschreibung hatte die Stadt zwar einem Bewerber den Zuschlag erteilt. Da dieser sich mit Bröhl aber nicht über den Preis der Einrichtung einigen konnte, zog er wieder zurück. (wij)

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