Neustadt Einwurf: Freiwillig klappt’s nicht

Es war wie in der Schule: Ausschussvorsitzende Waltraud Blarr fragt in die Runde, wer sich vorstellen könne, freiwillig Flächen zur Artenvielfalt zu fördern und solch ein Projekt zu leiten und zu koordinieren. Doch kaum einer der Winzer und Landwirte fühlte sich angesprochen. Dabei hätten die Ausschussmitglieder hier ein Ausrufezeichen setzen können. Denn die Landwirte und Winzer stehen oft in der Kritik, durch ihre Maßnahmen das Artensterben zu fördern. Eine Kommune wie Frankfurt hat gehandelt: Statt auf Freiwilligkeit zu setzen, wird dort vorgeschrieben, dass die Pächter ab einer Fläche von 5000 Quadratmetern auf mindestens einem Prozent den Naturschutz fördern.
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