Neustadt Einmal ohne, einmal mit Jugend

Tormann Kai Ulrich will seine Kondition verbessern.
Tormann Kai Ulrich will seine Kondition verbessern.

«Neustadt.»Erneut gibt es ein Auswärtswochenende für die Wasserballer des SC Neustadt. Am Samstag gastiert der SCN um 18.30 Uhr in einem Pokalspiel des Süddeutschen Schwimmverbandes beim SV Fürstenfeldbrucker Wasserratten in München. Am Sonntag folgt um 11.30 Uhr eine Begegnung der Zweiten Liga Süd gegen die SG Stadtwerke München.

Am Samstag muss SCN-Trainer Davorin Golubic auf seine U18-Nachwuchsspieler verzichten und hat daher nur neun Akteure zur Verfügung. Die U18-Mannschaft absolviert am selben Tag ihre erste Begegnung in der U18-Bundesliga und spielt um 18 Uhr beim SV Cannstatt. „Hendrik Hummel, Luis Ananias, Tobias Bauer und Max Simolett fahren anschließend mit Trainer Peter Jacqué nach München und sind dann am nächsten Tag für das Zweitliga-Spiel dabei“, informiert Golubic. Für das Pokalspiel gegen die „Wasserratten“, ein Regionalliga-Team, sollte die Erfahrung der neun Spieler ausreichen, auch wenn der Gegner für Golubic absolut unbekannt ist. „Fernando Mongrell, Matthias Held und Mitko Nachev bilden den Kern des Teams und sollten den weiteren Spielern mit ihrer Routine Sicherheit geben“, überlegt Golubic. Eine schwierige Begegnung erwartet er allerdings gegen die Stadtwerke München. „Es ist ein enges Becken. Die Zuschauer sitzen ganz nah am Beckenrand. Es wird laut, das bedeutet einen großen Druck für uns“, betont er. Vor allem, weil sich der SCN inzwischen im Tabellenkeller befindet. Zwei Unentschieden und eine Niederlage hat er bislang zu verzeichnen. Gegner München hat drei Remis bei Auswärtsspielen auf seiner Habenseite verbucht. Mit einem 13:13 holten die Bayern zum Saisonauftakt beim SCN-Pfalzrivalen Vorwärts Ludwigshafen einen Punkt. Bester Torschütze der Münchener ist Marko Ristic. Er hat ebenso wie SCN-Kapitän Matthias Held bislang elf Tore erzielt. Golubic hofft, dass seine Spieler ihre Lehren aus dem vergangenen Wochenende gezogen haben. Besonders die 8:9-Niederlage gegen Pforzheim wurmt den Coach, da sein Team zu viele Torchancen nicht verwertet hatte. Der SCN sollte jedoch gewarnt sein, denn München gelang tags zuvor ein 9:9 in Pforzheim. Torhüter Kai Ulrich steht beim SCN besonders im Blickpunkt. Der 22-Jährige sieht bei sich noch konditionelle Defizite. So müsse er bei Angriffen des Gegners während der gesamten Angriffsphase immer bereit sein, durch starkes Wassertreten bei Würfen hoch aus dem Wasser zu kommen. „Das wird in der Schlussphase immer besonders anstrengend“, sagt der Mathematikstudent. Seine Quote von abgewehrten Schüssen möchte er erhöhen. „Damit bin ich noch nicht zufrieden. Aber die meisten Treffer am vergangenen Wochenende waren nicht zu vermeiden. Nur am Ende lag es auch an meiner Kondition“, erzählt er. Ulrich fährt dreimal in der Woche mit Johannes Weigert und Csaba Freiberger von Karlsruhe aus zum Training nach Neustadt. So spielen sie SCN am Samstag: Ulrich – Berger, Freiberger, Kuhn, Nachev, Weigert, Roth, Mongrell, Held. SCN am Sonntag: Ulrich, Hummel – Berger, Freiberger, Kuhn, Nachev, Weigert, Roth, Mongrell, Ananias, Bauer, Simolett, Held.

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