Neustadt Ein Beitrag zum technischen Kulturerbe

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Beim Tag der offenen Tür in der Kreisverwaltung Bad Dürkheim wurden am Samstag die Burgspiele Altleiningen, das Deutsche Film- und Fototechnikmuseum Deidesheim sowie die Blumenfrauen von Kallstadt mit dem Bürgerpreis des Landkreises ausgezeichnet.

„Wir haben im Kreis Bad Dürkheim ein gewaltiges ehrenamtliches Engagement“, stellte Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld in seiner Laudatio fest. Der Staat könne all die damit verbundenen Leistungen gar nicht bezahlen. Insofern sei das „ein Stück Glück“ für jeden, der davon profitiere – und ebenso für alle, die sich engagierten und in ihrem Tun Erfüllung fänden. Mit ihrem Bürgerpreis wolle die Stiftung des Landkreises diesen Einsatz unterstützen und dafür danken. Zu den ausgezeichneten unter den 17 eingereichten Vorschlägen gehörte das Deutsche Film- und Fototechnik-Museum Deidesheim, das den zweiten Preis erhielt. Die Anerkennung des Landrats galt allen, die dazu beigetragen haben, dass die von Wolfgang Immel in den 1970er Jahren begonnene Sammlung auf über 4000 Exponate anwachsen, ein Trägerverein gegründet und ein von der Stadt Deidesheim zur Verfügung gestelltes Gebäude bezogen werden konnten. Die „unvergleichliche Dokumentation“ der Film- und Fototechnik strahle weit über die Region hinaus. Wolfgang Immel würdigte als Vorsitzender des Trägervereins vor allem die ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie die Tatsache, dass mit dem Museum, das im September sein 25-jähriges Bestehen feiern wird, „große Leistungen der Technik“ ausgezeichnet würden. Er wolle soziales und kulturelles Engagement nicht schmälern, aber daran erinnern, „dass unser Wohlstand im Wesentlichen von den technischen Leistungen abhängt“. Er verstehe das Museum als technisches Kulturerbe und Prestige-Objekt für Kreis, Stadt und Metropolregion. Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung durch den Violinisten Istvan Kuruc, der an der Musikschule Haßloch unterrichtet (gel)

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