Neustadt Duttweiler: Arbeitskreis sollKerwe aufwerten

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Ein Arbeitskreis soll sich zusammen mit den Ausschankbetreibern Gedanken darüber machen, wie die Duttweilerer Kerwe attraktiver gestaltet werden kann. Darin war sich der Ortsbeirat in seiner Sitzung am Dienstagabend einig.

Zuvor hatte sich Ortsvorsteher Gerhard Syring-Lingenfelder (FWG) unzufrieden mit dem diesjährigen Besuch gezeigt. Eine Möglichkeit wäre, Kerwe und Radrennen voneinander abzukoppeln, so sein Vorschlag. Udo Scheid (FWG) hielt indes wenig davon: „In zwei Jahren feiern wir beim Radrennen unser 30-Jähriges.“ Zumindest bis dahin sollten Kerwe und Radrennen gleichzeitig angesetzt werden, weil dann auch Absperrungen und Verpflegung nur einmal organisiert werden müssten. Ein Vorteil, den auch der Ortsvorsteher sah. Als Bremsklotz wertete es der Ortsbeirat, dass in Neustadt nur noch bis Mitternacht Musik gespielt werden dürfe. Im Wettbewerb mit anderen Gemeinden, Beispiel Hochstadt, die zeitgleich Feste feierten und dabei länger Musik gemacht werden dürfe, sei das ein Nachteil. „Wir haben in Neustadt verloren. In Hochstadt wird man sich freuen“, meinte Syring-Lingenfelder mit Blick auf das Duttweilerer Weinfest vom 7. bis 11. August. Auch 2015 wird es dabei wieder Musik geben, trotz der früheren Sperrzeit: Am Freitag, 7. August, sind „Testsieger“, am Samstag, 8. August, die „Softeggs“ zu Gast, jeweils ab 21 Uhr. Schirmherr ist der Geinsheimer Ortsvorsteher Reinhard Nebel (CDU). Warum, beschrieb Syring-Lingenfelder so: „Man kann irgendeinen Prominenten nehmen. Oder man sucht jemanden, der keinen Weinfesttag versäumt.“ Zusätzliche Attraktionen wie ein Weinparcours à la Schubkarrenrennen in Haardt seien nur dann sinnvoll, wenn sie ein Alleinstellungsmerkmal besäßen. „Wir brauchen einen Reißer“, formulierte es Walter Scharfenberger (SPD). Darüber soll sich nun ein Arbeitskreis Gedanken machen. Der Ortsvorsteher informierte, dass die Stadt den Antrag auf ein Tempolimit in der Altdorfer Straße abgelehnt hat: Nach einer Geschwindigkeitsmessung werde das als „nicht notwendig“ bewertet. Wegen Durchfahrtsproblemen im Bereich der Traminerstraße beschloss der Ortsbeirat, das Ordnungsamt zu bitten, dort Parkverbotsschilder aufzustellen. Im Hinblick auf die geplante Anbindung Duttweilers ans überregionale Glasfasernetz sagte der Ortsvorsteher: „Es wäre peinlich, wenn wir es nicht erreichen würden.“ Bis September müssen 50 Vorverträge für einen Anschluss vorliegen. Für Interessierte gibt es am 17. August, 3. und 15. September, jeweils 16 bis 19 Uhr, Beratungsveranstaltungen. (tefa)

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