Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dritte Liga: TSG Haßloch will im Abstiegskampf weiter punkten

Traf viermal gegen die Panther: Sebastian Bösing.
Traf viermal gegen die Panther: Sebastian Bösing.

Gelingt Drittligisten TSG Haßloch der nächste doppelte Punktgewinn? Nach dem Sieg gegen die Bergischen Panther wollen die „Bären“ die Aufholjagd im Abstiegskampf fortsetzen.

Diesmal führt die Fahrt nach Halver im Märkischen Kreis an der Grenze zum Bergischen Land. Dort trifft die Mannschaft des neuen Cheftrainers Christian Job am Samstagabend (19 Uhr, Sporthalle Halver) auf die SGHS Dragons, den unmittelbaren Tabellennachbarn, der mit bisher elf Zählern auf einem Relegationsplatz steht. Bei einem Sieg rücken die Pfälzer bei den verbleibenden sechs Partien bis auf einen Zähler an einen Relegationsplatz heran.

Keine unmögliche Aufgabe für die TSG Haßloch, sagt der Trainer: „Unser Ziel ist es, an den Leistungen gegen die Bergischen Panther anzuknüpfen.“ Konkret bedeutet das: aus einer starken Abwehrreihe ins Tempospiel zu kommen. „Wir müssen mit der gleichen Einstellung, Leidenschaft und dem Willen in das nächste Spiel gehen, dann ist auch gegen die Dragons einiges möglich“, so Job. Es ist für die „Bären“ wie für die Gastgeber ein „Vier-Punkte-Spiel“.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, warum dieses Duell so brisant ist: Die Dragons stellen mit 772 Gegentoren aktuell die anfälligste Abwehr der Liga, dicht gefolgt vom kommenden Gegner Haßloch (769). Es treffen die zwei Teams mit den wackeligsten Defensiven aufeinander. Deshalb gilt es für die Job-Sieben, frühzeitig das Tempospiel und damit die Wurfqualität der Sauerländer zu unterbinden. Entscheidend wird sein, welcher der beiden Mannschaften weniger Fehler unterlaufen. Dabei setzt Job auf das gestiegene Selbstvertrauen seiner Spieler. Zudem kehrt Loic Modzinski nach seiner Verletzung in den Kader zurück. Ob Luis Maier, den Knieprobleme plagen, dabei sein kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Ausfallen wird definitiv Sebastian Wieland, der aus beruflichen Gründen passen muss.

Auch die Gastgeber werden voraussichtlich nicht in Bestbesetzung antreten. Erik Blaauw und Julian Thomas fehlten zuletzt. Das stört Job wenig, mit den Jäger-Brüdern haben die Sauerländer genug Torgefahr, um eine Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. „Egal, wer vom Gegner auf der Platte steht, wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren. Wir brauchen auf jeden Fall wieder die Mentalität, die wir zuletzt gezeigt haben“, erklärt Job vor der vierstündigen Busreise ins Sauerland.

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