Neustadt Drei Container als Teil des Jugendtreffs
Das neue Jugendhaus der Verbandsgemeinde Deidesheim auf der „Alla-Hopp“-Anlage nimmt langsam Formen an. Bereits im April wurden drei Seecontainer in U-Form auf die vorbereiteten Fundamente aufgestellt. Jetzt werden sie für den Ausbau vorbereitet.
„Die Container haben bereits Bodendämmung“, erklärt Nina Lill, Fachbereichsleiterin des Bauamts. Diese wurde bereits im Werk eingebaut. Ursprünglich war die Lieferung der Container im Februar vorgesehen, doch mussten, der Statik wegen, noch verschiedene Streben und Aussteifungen eingeschweißt werden. Auch die Ausschnitte für die Ver- und Entsorgungsleitungen, sowie die Fensteröffnungen sitzen bereits an den richtigen Stellen. Die Fenster sind bei der Niederkirchener Firma Schnautz bestellt und sollen in der Woche nach Pfingsten geliefert und eingebaut werden, so Lill weiter. Die Pfosten-Riegel-Konstruktion für den Mitteltrakt soll Ende Mai ausgeführt werden. In den Containerräumen werden die Wände und Decken noch isoliert. Zudem sollen Flachdächer Außengeräusche abhalten. Der Mittelteil bekommt ein Pultdach. Im neuen Jugendhaus, mit einer Grundfläche von rund 17 auf 15 Meter, dominiert der zentrale Gruppenraum mit einer Größe von 74 Quadratmetern. Dazu gehören noch ein Werkraum, Lagerräume und eine Küche. Letztere kommt in den Container auf der östlichen Querseite. Sie wird durch eine Theke vom Gruppenraum abgetrennt. Mit dem Jugendtreffteam sollen nun die Einteilung der Küche und die elektrischen Anschlüsse abgeklärt werden, so die Bauamtsleiterin. Der Eingang befindet sich im Südosten. In diesem Bereich ist auch das Büro, mit direktem Blick auf die „Alla-Hopp“-Anlage, untergebracht. In den Container, entlang der Bürgermeister-Oberhettinger-Straße, kommen ein Lagerraum mit dem Hausanschluss und die Sanitärräume. Die Toilettenanlagen sollen auch den Besuchern der „Alla-Hopp“-Anlage zur Verfügung stehen. Deshalb bekommt das Jugendhaus noch eine zusätzliche, abschließbare Eingangstür. Für den Übergang hat die Verwaltung zwei mobile Toilettenkabinen in der Nähe der Baustelle aufstellen lassen. Abschließend werden von der Baufirma der „Alla-Hopp“-Stiftung die Freiflächen um das Gebäude mit einem festen Belag ausgeführt. Die jetzige Zeitplanung sieht vor, dass der Jugendtreff nach den Sommerferien von den Kellerräumen im Osten der Stadt in sein neues Domizil einziehen kann. Vor einem Jahr hatte der Verbandsgemeinderat den Bau des Jugendtreffs auf der „Alla-Hopp“-Anlage beschlossen. Der Treff wurde vom Planungsbüro Fischer in einer Kombination aus Containerbauweise und Pfosten-Riegel-Konstruktion geplant. Die Baukosten, ohne Innenausstattung, sollen 400.000 Euro nicht überschreiten. (vnl)