Neustadt „Die wahrscheinlich besten Teams der Liga“

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Neustadt. Das ist aus Sicht der TSG Deidesheim gerade noch mal gut gegangen. Die Elf von Spielertrainer Rudolf Benkler schlug am Mittwochabend den VfL Neustadt II in einem Nachholspiel der Fußball-A-Klasse Rhein-Mittelhaardt mit 3:1 (1:0). Dabei bot der Tabellenvierte über weite Strecken nicht das, was er sich vorgenommen hatte.

Unmittelbar nach der Pause wurden in Rudi Benkler böse Erinnerungen an das Duell der Hinrunde wach, ein Duell, das die TSG mit 1:2 verloren hatte. Nach einem Schnitzer auf der Außenbahn steuerte Viktor Wentland allein auf TSG-Torwart Michael Lützel zu und egalisierte die Deidesheimer Führung durch Tim Speiger. Sollte der allein auf Defensive bedachte VfL erneut einen Coup landen, die TSG ihre Überlegenheit abermals nicht in Zählbares umtauschen? Es kam anders. Infolge des Ausgleichs präsentierte die Deidesheimer Elf die besten 20 Minuten der Partie, erspielte sich eine Fülle an Chancen und zog durch Alexander Schubing erneut in Front. Marvin Ehrenpreis traf in der Schlussminute zum Endstand. Benkler war nur bedingt zufrieden. Zweifellos sei es schwer gegen ein Team, das mit neun Mann den eigenen Strafraum verriegle und den Ball „in den Wald“ schieße, sagte er. Doch seine Elf habe den Fehler begangen, Treffer erzwingen und nicht erspielen zu wollen. Glücklicherweise sei der „Riesenaufwand belohnt“ worden. Dank des 15. Saisonsieges und nun 48 Punkten rückte die TSG bis auf einen Zähler an den Tabellendritten FC Speyer 09 II heran. Diesen kann sie am Sonntag (ab 15 Uhr) „kassieren“ – der FC ist an der Bürgermeister-Oberhettinger-Straße zu Gast. Fußballerisch, sagt Benkler, begegneten sich die wahrscheinlich besten Teams der Liga. Er ist sich sicher: „Bringen wir auf den Platz, was wir können, verlieren wir bis zum Saisonende kein Spiel mehr.“ Die Partie der Hinserie war an Dramatik kaum zu überbieten. Die TSG führte 2:1, besaß reichlich Möglichkeiten – und verlor durch zwei Tore in der Nachspielzeit mit 2:3. Auch der TSV Königsbach absolvierte am Mittwoch ein Nachholspiel, er unterlag beim FV Berghausen mit 1:2. Lukas Altrock gelang der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der Tabellensechste beim zwei Punkte besseren SV Gommersheim. Ein kleines Ziel also bleibt – den direkten Widersacher zu überholen. Für die SpVgg Edenkoben/St. Martin gilt es, das Bestmögliche aus der vermaledeiten Spielzeit herauszuholen. Das Maximum ist der drittletzte Tabellenplatz, auf dem die Elf von Trainer Slawomir Stulin gerade steht. Sonntagsgastgeber VfL Neuhofen (15 Uhr) ist zwar nur einen Platz besser – verbuchte jedoch 16 Punkte mehr. Trotz der Nähe im Klassement bleibt Stulins Elf allein die Außenseiterrolle. Auf den VfL Neustadt II wartet zwei Tage nach dem 1:3 von Deidesheim die nächste Pflichtaufgabe. Am heutigen Freitag (19.30 Uhr) eröffnet das Schlusslicht mit der Heimpartie gegen den Tabellenachten ASV Harthausen den 26. Spieltag. (aboe)

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