Neustadt Die schwierige Suche nach dem eigenen Weg

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«Neustadt». Das Kinderprogramm des Kleinkunstvereins „Reblaus“ meldet sich nächsten Donnerstag, 24. Januar, zurück aus der Winterpause: Das „Theater La Senty Menti“ aus Frankfurt bringt dann „Das hässliche Entlein“ auf die Bühne in der Katakombe in der Sauterstraße.

Insgesamt stehen bis Mai vier Stücke mit sieben Aufführungen an, wobei die am Mittwoch, 30. Januar, 10 Uhr, als Schulveranstaltung angelegt und bereits ausverkauft ist: Das „Jugendtheater Comic-On“ aus Köln – seit 30 Jahren bewährter „Reblaus“-Partner – widmet sich dann in „Update“ einem für Jugendliche höchst aktuellen Problem, Cybermobbing. Aufhänger sind Nacktfotos einer Schülerin, die für große Aufregung an der Schule sorgen. Und auch dafür, dass die Frage, wer wie viele „Likes“ erhält, existenzielle Bedeutung erlangt. Etwas harmloser geht es bei den Veranstaltungen für die Kleineren zu, die am 24. Januar mit dem Stück „Das hässliche Entlein“ für Kinder ab vier Jahren starten: Schauspielerin Liora Hilb steht zum dritten Mal auf der „Reblaus“-Bühne und erzählt nach dem Märchen von Hans Christian Andersen die Geschichte von der Schwierigkeiten bei der Suche nach dem eigenen Weg und von der Sehnsucht, in die Welt zu passen. Ihr Stück kommt dabei fast ohne Worte aus, verspricht dafür aber ein schönes Bühnenbild und viel Musik. Die Veranstaltung am Vormittag ist bereits ausverkauft, für die um 15 Uhr gibt es noch ausreichend Karten. Neu in der Besetzungsliste des „Reblaus“-Kinderprogramms ist das Weimarer „Theater Kokon“, das am Donnerstag, 28. März, um 10 und 15 Uhr mit „Guten Tag, kleines Schweinchen“ in einer Inszenierung für Kinder ab drei Jahren in Neustadt gastiert. Die Geschichte von Janosch dreht sich um den kleinen Tiger und den kleinen Bär, die fröhlich zusammenleben und -toben, bis der kleine Tiger eines Tages das Schweinchen kennenlernt und seinen alten Freund beinahe vergisst. Wie alles wieder gut wird, verdeutlicht Puppenspielerin Anna Fülle, indem sie unter ihrem üppigen Reifrock eine Guckkastenbühne hervorzaubert, in der das sympathische Trio seine Abenteuer erlebt. „Tiermärchen aus aller Welt“ erzählt dann am Donnerstag, 23. Mai, um 10 und 15 Uhr das „Theater Wilde Hummel“ aus Bochum, ein Stammgast der „Reblaus“; Silke Geyer trat zum ersten Mal vor 25 Jahren hochschwanger in der Katakombe auf und war seitdem immer wieder zu Gast. In den „Tiermärchen“ nach „Dschungelbuch“-Autor Rudyard Kipling wird unter anderem humorvoll aufgezeigt, wieso das Rhinozeros eine runzelige Haut hat oder wie der Wal zu seinem Schlund kam. Das Figurentheaterstück ist für Kinder ab vier gedacht. Noch Fragen? Alle Aufführungen finden auf der „Reblaus“-Bühne im Theater „Katakombe“ im Jugenddorf, Sauterstraße 6, in Neustadt statt. Karten (8 Euro für die Schulveranstaltung, 4 Euro für Kita-Gruppen und Schulklassen, 5 Euro für die Nachmittagsveranstaltungen und Einzelpersonen) beim Media-Markt, bei der RHEINPFALZ sowie unter Tickethotline 0631/37016618 und www.reblaus-kleinkunst.de. Anmeldung für Gruppen und Infos für Lehrkräfte unter 06321/69633.

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