Am Rande der Bande RHEINPFALZ Plus Artikel Der Chief vom SC Neustadt und seine Radarpistole

„Chief“ Peter Jacqué kann nun genau messen, wie schnell die Würfe seiner jungen Schützlinge sind.  Foto: Mehn
»Chief« Peter Jacqué kann nun genau messen, wie schnell die Würfe seiner jungen Schützlinge sind.

SC Neustadt: Mit 62 Sachen auf des Gegners Tor ballern

Peter Jacqué, Wasserball-Urgestein beim SC Neustadt, engagiert sich seit einigen Jahren als Jugendcoach und Trainings-Koordinator. Und hat seinen Spitznamen weg. Er ist der „Chief“ am Beckenrand. Fehlt nur noch eine echte Policeman-Uniform, wie man sie aus den amerikanischen Fernsehserien kennt. Immerhin setzt er jetzt gekonnt seine neustes Trainingsgerät ein. SCN-Manager Michael Heinz, im echten Leben als BASF-Arbeitsdirektor und als Mitglied des Konzern-Vorstands weltweit unterwegs, hat aus einem USA-Aufenthalt eine Radarpistole mitgebracht. Damit könnte Jacqué jetzt Temposünder jagen, die ständig in der Sauterstraße am Stadionbad entlang das Tempolimit von 30 Kilometer ignorieren. Doch das darf er mangels offiziellem Auftrag nicht. Daher misst er jetzt lieber die Schussstärken der jungen „Wilden“. Das Team der U18- und U16- Wasserballer ballert ohnehin kräftig, was das Zeug hält. Die ersten Resultate hat er schon im Kasten. Rund 62 Kilometer zeigte das Display an. Schneller also, als die Polizei im Stadtverkehr erlaubt. Jacqué hat nur ein Problem: „Ich muss aufpassen, dass sie mich nicht abschießen.“ Schließlich konzentriert er sich mit der Pistole und dem Zeigefinger am Abzug auf den Ball und den Schützen. Käme der Ball auf ihn zugeschossen, dann gingen Laserpistole und „Chief“ k.o. (kle)

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