Neustadt Deidesheimer helfen nach Unwetterkatastrophe in Sri Lanka

Von den verheerenden Folgen des Monsuns in Sri Lanka gibt dieses Foto vom Mai einen Eindruck. Foto: DPA
Von den verheerenden Folgen des Monsuns in Sri Lanka gibt dieses Foto vom Mai einen Eindruck.

Die Sri Lanka-Hilfe Mittelhaardt mit Sitz in Deidesheim unterstützt seit Jahren einige der Ärmsten in dem Inselstaat und bietet Ausbildungsplätze an. Zurzeit engagiert sie sich besonders für Menschen, die nach dem Hochwasser im Frühjahr ihr ganzes Hab und Gut verloren haben.

Betroffen ist vor allem die Westküste



Die Städte und Dörfer an der Westküste, südlich der Hauptstadt Colombo, hat es besonders schwer erwischt. „Das Wasser hat die kleinen Ortschaften über einen Meter hoch geflutet“, berichtet der Deidesheimer Erwin Fedra. Er ist Gründer des Vereins Sri Lanka-Hilfe Mittelhaardt. Die primitiven Hütten wurden zerstört. Fedra: „Viele haben kein Zuhause mehr, haben nicht mal was zu essen.“

Die Sri Lanka-Hilfe sorgt vor Ort für das Nötigste



Bernard Silva, Sri Lanker portugiesischer Abstammung, ist Mitglied des Deidesheimer Vereins, Vertrauensmann und Manager der Hilfsaktionen vor Ort. Er versucht, Menschen das Allernötigste zukommen zu lassen: Lebensmittelrationen, bestehend aus Kartoffeln, Reis, Zwiebeln, Milchpulver, Tee, Biskuits und Fisch in Dosen. Daneben versucht die Sri Lanka-Hilfe, beim Wiederaufbau von Hütten Beistand zu leisten. Sie besorgt Bretter, Nägel, Bleche. „Wir stellen nur Material, die Bewohner reparieren die Hütten selbst“, sagt Fedra.
Die nächste Aktion, deren Erlös der Sri Lanka-Hilfe zugute kommt, ist der Verkauf von Kaffee und Kuchen bei der Deidesheimer Weinkerwe (zweites und drittes Wochenende im August) im Weingut von Winning.

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