Neustadt Deidesheim: Sanierung der ehemaligen Synagoge beginnt

Im April soll die bei einem Brand beschädigte ehemalige Synagoge in Deidesheim saniert sein. Foto: lm
Im April soll die bei einem Brand beschädigte ehemalige Synagoge in Deidesheim saniert sein.

Seit dem Brand am frühen Morgen des 21. August 2016 ist die ehemalige Synagoge in Deidesheim nicht mehr für Veranstaltungen nutzbar. Nach einigen Verzögerungen beginnen diese Woche die Bauarbeiten in dem Kulturhaus. Schon im April sollen sie abgeschlossen sein, teilt Stadtbürgermeister Manfred Dörr mit.

Inneneinrichtung nicht versichert



Die Sanierung könne erst jetzt starten, weil Besprechungen mit dem Denkmalamt, Verhandlungen mit der Versicherung, das Stellen eines Bauantrages sowie diverse Absprachen aller Beteiligten zu Verzögerungen geführt hätten, sagt Dörr. Die Versicherung übernehme die Kosten für den entstandenen Schaden am Gebäude. Das Geld für die Einrichtung müssten der Freundeskreis der ehemaligen Synagoge und die Stadt übernehmen. Wer wie viel zahlt, muss laut Dörr noch geklärt werden.

Brandursache bleibt ungeklärt



Ein Brandgutachten ergab laut dem Deidesheimer Stadtbürgermeister keine eindeutige Ursache. Die Vermutung, dass die unsachgemäße Entsorgung von Grillasche der Auslöser war, konnte nicht bestätigt werden.

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