Neustadt Deidesheim/Leiningerland: Drohnen für die Feuerwehr

Eine Drohne wie diese soll der Wehr beim Auffinden von Brandherden und Glutnestern helfen. Foto: dpa
Eine Drohne wie diese soll der Wehr beim Auffinden von Brandherden und Glutnestern helfen.

Je eine Drohne des Typs Yuneek H520 haben die Wehren der Verbandsgemeinden Deidesheim und Leiningerland am Donnerstag erhalten. Der Landkreis hat die Fluggeräte kurzfristig beschafft, als Teil des Modularen Waldbrandkonzeptes. Sie stehen der Feuerwehr nun zur Brandbekämpfung, insbesondere bei Waldbränden, zur Verfügung.

Suche nach Brandherden



Bei den Drohnen handelt es sich um sogenannte Hexacopter, das heißt, sie sind mit sechs Rotoren und Motoren ausgerüstet, was einen ruhigen Flug gewährleisten soll. Mit Wärmebild- und Restlichtkameras ausgerüstet, ermöglichen die Fluggeräte den Bedienern die Suche nach Brandherden und Glutnestern, nach Angaben der Kreisverwaltung Bad Dürkheim auch in der Nacht oder wenn die Baumkronen eine direkte Bodensicht verhindern.

Bis zu 70 Stundenkilometer schnell



Da das Fluggewicht unter zwei Kilogramm liege, sei kein Kenntnisnachweis nach der Drohnenverordnung notwendig. Die Wehren könnten flexibel mehrere Bediener an den Geräten schulen. Die Drohne weist eine Spitzengeschwindigkeit von rund 70 Stundenkilometern, eine Reichweite von 1,6 Kilometern und eine Gipfelflughöhe von 500 Metern aus. Ihre aktuelle Position ermittelt sie via Satellit und gibt diese an den Bediener weiter. Mit dem dadurch gewonnenen zeitlichen Vorsprung könnten ausgedehnte Waldbrandszenarien verhindert werden, sagte der Kreisbeigeordnete Sven Hoffmann bei der Übergabe.

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