Neustadt Dörr: Schilder reichen nicht

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Die Verkehrskommission wird sich noch einmal mit der Situation auf dem Marktplatz Deidesheim befassen. Danach soll entschieden werden, ob und wie der Marktplatz an Wochenenden für die Durchfahrt gesperrt wird.

Dies teilte Stadtbürgermeister Manfred Dörr (CDU) auf eine Anfrage der SPD-Fraktion bei der jüngsten Stadtratssitzung mit. Dörr informierte, dass im März ein Gespräch mit den Anwohnern zur Verkehrssituation auf dem Platz stattgefunden hatte. Einige, allerdings nicht direkte Anlieger, hätten dabei die Meinung vertreten, dass nicht gesperrt werden müsse. Dörr ist allerdings der Ansicht, dass zur Sicherheit der Fußgänger auf dem an Wochenenden stark frequentierten Marktplatz „Schilder allein nicht reichen“. Eine früher diskutierte Lösung mit einem versenkbaren Pfosten, den nur die Anlieger mit einem Schlüssel versenken könnten, werde aber derzeit nicht mehr verfolgt, sagte Dörr auf RHEINPFALZ-Anfrage. Der Haushaltsplan 2015/2016 der Stadt Deidesheim ist von der Aufsichtsbehörde bei der Kreisverwaltung Bad Dürkheim unter Auflagen genehmigt worden. Erneut werden Einsparungen bei den freiwilligen Leistungen gefordert. Dörr hofft, dass sich bei den ausstehenden Jahresabschlüssen für die vergangenen Jahre das Ergebnis deutlich gegenüber den Haushaltplänen verbessern werde. Zu den aktuellen Plänen und den darin enthaltenen Investitionen meint der Stadtbürgermeister, dass es sich dabei um alte Aufgaben handele wie etwa die Erneuerung der Obergasse, zu der man sich gegenüber Ruppertsberg vor Jahren vertraglich verpflichtet habe, oder die Eisenbahnbrücke in der Niederkirchener Straße. Auch die Sanierung der Mauer im Schlossgraben sei nicht zu umgehen. Der Stadtrat hat der Annahme von Spenden zugestimmt, die für eine kürzlich stattgefundene Pflanzaktion von Bäumen in der Feld- und Weinbergsflur von Deidesheim (1650 Euro) und den Stadtgarten (2000 Euro) eingegangen sind. (ff)

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