Neustadt
Chancen für Spielplatz-Sanierung in Duttweiler stehen gut
Der Duttweilerer Spielplatz in der Dudostraße ist stark in die Jahre gekommen, die Sanierung beschäftigt den Ortsbeirat schon geraume Zeit. Hintergrund ist das städtische Spielplatz-Konzept, mit dem die Grünflächenabteilung nach und nach für mehr Attraktivität sorgen will. Auch der Duttweilerer Spielplatz gehört dazu.
Die Anlage ist zwar alt, hat aber einen guten Standort: geschützt hinter dem Dorfplatz, mit großer Grünfläche und dem nahen Kropsbach. Allerdings ist die Sanierung bislang an einem schlüssigen Gesamtkonzept gescheitert, das möglichst breite Akzeptanz findet. Beim jüngsten Ortstermin Ende Februar indes wurde die Hoffnung laut, dass noch in diesem Jahr der Startschuss fallen kann. Mit von der Partie bei der Begehung waren der Ortsvorsteher, seine Stellvertreterin Lisa Momm, Udo Scheid und Walter Scharfenberger vom Ortsbeirat sowie der Chef der Grünflächen, Michael Fuhrer, und seine Vize Anke Frick.
Zu wenig Erde für große Geräte
Besonders im hinteren Bereich des Spielplatzes gebe es ein Problem wegen des Regenrückhaltebeckens, erklärte Fuhrer. Über dem unterirdischen Becken und dem angeschlossenen Kanal sei die Erdschicht nur 24 Zentimeter dick. Große Spielgeräte könnten dort nicht verankert werden, außerdem benötige der Kanal oberirdisch Arbeitsfläche. Insofern muss das Grün zum großen Teil Wiese bleiben, so Fuhrers Fazit. Ohne aufwendigen Fallschutz sei aber ein Niedrigseilgarten für Kletter- und Geschicklichkeitsübungen möglich.
Da der Spielplatz für Kinder unter 14 Jahren gedacht ist, wird das ohnehin kaum genutzte Fußballtor abgebaut. Einigkeit bestand auch darüber, im vorderen Bereich nahe des Dorfplatzes Bänke aufzustellen. Durch Heckenrückschnitt soll das gesamte Gelände übersichtlicher und von der Wiese bis zur Sandgrube durchgängig begehbar werden. „Auf jeden Fall müssen die Stufen weg“, so Fuhrer mit Blick auf die Sicherheitsrichtlinien, die auch Mindestabstände zwischen den Spielgeräten vorsehen.
Rutsche und Pumpe
Ein Wunsch des Ortsbeirats: Eine Rutsche, da die Vorgängerin ins Schwimmbad gewechselt ist. Der verbliebene alte Rutschenaufstieg in Form von Beton-Kletterpalisaden muss ebenso abgerissen werden wie das Mauerwerk. Eventuell ist dann noch für einen Turm Platz.
Mit der Hand Wasser zu pumpen, soll nahe des Spielsands durch die frühere Pumpe möglich sein. Der Weg rund um die Sandgrube soll dann neu gepflastert werden.
Sobald die Grünflächenabteilung mögliche Spielgeräte auf Kosten und Sicherheit geprüft hat, ist wieder der Ortsbeirat gefragt. Geld steht im – allerdings noch nicht genehmigten – Stadthaushalt bereit, zusätzlich sollen Sponsoren gefunden werden. Überlegt wird auch, was in Eigenleistung geschehen könnte.