Neustadt Carsharing-Angebot wird geprüft

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Ob es für die Haßlocher Bürger zukünftig ein Carsharing-Angebot geben kann, will die Verwaltung prüfen. Zunächst soll das Interesse erkundet werden, dann sollen mögliche Standorte und Kosten und Bedingungen ermittelt werden. Das hat der Feld-, Wald- und Umweltschutzausschuss einstimmig beschlossen.

Einen entsprechenden Antrag hatten die Grünen gestellt, die darauf hinwiesen, dass ein Carsharing-Angebot ein Beitrag zum wirksamen Umweltschutz sei. Zur Erreichung der Klimaschutzziele sollten die Carsharing-Fahrzeuge mit Öko-Strom anstatt mit fossiler Energie betrieben werden. Der Klimaschutzbeirat hatte mit einem Antrag ebenfalls Elektro-Carsharing vorgeschlagen. Nach Angaben der Verwaltung war bereits 2012 das Interesse an einem Carsharing-Angebot abgefragt worden. Die Reaktion sei damals aber eindeutig negativ gewesen und das Thema deshalb nicht weiter verfolgt worden. Laut einstimmigen Beschluss des Feld-, Wald- und Umweltschutzausschusses soll die Verwaltung jetzt erneut prüfen, ob Interesse an einem Carsharing-Angebot besteht und auch Standorte, Kosten und Bedingungen ermitteln. Im Gremium verwies Umweltdezernent Dieter Schuhmacher (SPD) auf einen „Antragsstau“ von weiteren Anträgen aus dem Klimaschutzbeirat. Auch der Antrag der Grünen, der einen Vortrag von Egbert Korte, Institut für Gewässer und Auenökologie aus Riedstadt, vorschlägt, wurde auf eine spätere Sitzung verschoben. Korte hatte das „Gewässerentwicklungskonzept für die Gewässer in der Gemarkung Haßloch“ erstellt (wir berichteten) Die Grünen begründen ihren Antrag damit, dass die Erstellung des Konzepts 50.000 Euro gekostet habe, deshalb „ein zeitnaher und fachlich einwandfreier Einsatz damit gleichermaßen ökonomisch und ökologisch gefordert sei“. In der Sitzung unbehandelt blieb der Antrag der Grünen, die Arbeit der Feld- und Umweltschütze vorzustellen. Banale Ursache: Die Vorlage fehlte in den Unterlagen zur Sitzung. Der Vorschlag Schuhmachers, eine zusätzliche Sitzung des Ausschusses im Dezember in der Woche vor Weihnachten anzuberaumen, um Anträge abzuarbeiten, fand keine Zustimmung.

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