Neustadt Bewegende Idee für Pfalzplatz
Dem Seniorenbeirat schwebt ein „Bewegungsparcours“ nach dem Vorbild des „Alla-Hopp“-Bewegungsparks in Deidesheim vor. Von dieser Idee hat Vorsitzender Siegfried Klein bei der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirats berichtet.
Klein informierte die Mitglieder und den Ersten Beigeordneten Tobias Meyer (CDU) über seinen Besuch im vor knapp einem Jahr eröffneten „Alla-Hopp“-Bewegungspark in Deidesheim. solche Attraktion weiter verfolgen. Der Vorsitzende hat nach eigenen Angaben bereits ein Gespräch mit Andreas Rohr von der Sozialverwaltung geführt. Für den Seniorenbeirat wäre eine solche Anlage im Zentrum vorstellbar. Deshalb hat das Gremium einen entsprechenden Antrag zur Einrichtung eines solchen Bewegungsparcours an die Verwaltung gestellt. „Wir machen den Vorschlag, einen solchen Platz in den Spielleitplan für den südlichen Teil des Pfalzplatzes einzufügen“, sagte Siegfried Klein. Ein weiterer Beratungspunkt war die ärztliche Nahversorgung in Haßloch. Vor einiger Zeit war Klein zusammen mit Bürgermeister Lothar Lorch (CDU), dem Beigeordneten Ralf Trösch (SPD) und dem Apotheker Gerd Berlin in Katzenellenbogen im Rhein-Lahn-Kreis. Klein hatte die Verbindung zu dem dortigen Bürgermeister hergestellt. In diesem Ort hat sich ein Medizinisches Versorgungszentrum angesiedelt, mit dem die Gemeinde bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Einem eventuellen Engpass in der medizinischen Versorgung wirke dieses Zentrum entgegen. Lorch habe zugesagt, sich diesem Thema verstärkt zu widmen. Auch Gerd Berlin wolle sich hier engagieren, denn von den zurzeit neun Arztpraxen für Allgemeinmedizin in Haßloch würden zwei zum Jahresende schließen. Aus dem Kreisseniorenbeirat berichtete Berthold Heyer, insbesondere über die Erfahrungen mit der Probefahrt des VRN-Busses im Hinblick auf Rollstuhlfahrer. Ein Manko, der nicht behoben werden könne, sei der Zugang zu Gleis 2 im Haßlocher Bahnhof (wir berichteten am 17. September). Die Steigung betrage 8 bis 10 Prozent. Das sei für Rollstuhlfahrer zu steil. Da Versorgungsleitungen unter dem Zugang liegen, könne die Rampe nicht geändert werden. Klein wies noch auf einen anderen Missstand hin. Dabei geht es um die Tage, an denen die Müllentsorgung ansteht. Für Rollstuhlfahrer, Rollatorbenutzer und Kinderwagen seien dann häufig die Bürgersteige durch die Mülltonnen blockiert. Man müsse auf die Straße ausweichen, was mit Gefahren verbunden sei. Der Seniorenbeirat sprach sich deshalb für ein temporäres Parkverbot in manchen Straßen aus. Der Erste Beigeordnete Tobias Meyer versprach, diese Themen in die zuständigen Ausschüsse zu bringen. Die Jahresmitgliederversammlung für alle Seniorengruppen wurde auf Montag, 17. Oktober, um 14.30 Uhr im Ratssaal terminiert. |my