Neustadt Beim VfB ist kein Platz für Rassismus

Der VfB hat am 1. Mai ein Zeichen gegen Rassismus und für ein friedliches Miteinander gesetzt: Der Verein unterstützt die Aktion „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ der IG Metall. Entsprechende Schilder werden am Vereinsheim und am Eingang zum Kunstrasenplatz angebracht.
Hellgard Penno, „Respektbotschafter“ und Betriebsrat von Daimler, sagte bei der Übergabe der Schilder: „Wir können nicht hinnehmen, dass bereits auf dem Schulhof rassistische Angriffe stattfinden. Wir alle müssen dagegenhalten und Flagge zeigen gegen Rassismus.“ VfB-Vorsitzender Matthias Gillich unterstrich die Vorbildfunktion, die ein Sportverein für Kinder und Jugendliche habe. Der VfB wolle seine Mitglieder, besonders die Jugend, zu aufrechten Menschen, Staats- und Weltbürgern im Geiste der Freiheit und Menschenwürde erziehen helfen. „Wir sind gegen Gewalt, Rassismus, Ausgrenzung und Diffamierung. Wir möchten uns als Verein abgrenzen von respektlosem Verhalten Anderen gegenüber“, so Gillich. Die VfB-Mitglieder und -Familien seien vielfältig und gehörten unterschiedlichen Nationen an: „Wir leben Integration tagtäglich und es ist uns wichtig, dies zu zeigen.“ Eine Bandenwerbung mit gleicher Aufschrift soll demnächst angebracht werden. Gillich dankte Vorstandsmitglied Heidi Horn, die diese Aktion beim VfB ins Leben gerufen hat.